Theaterstücke von Martin Willi
Sind Sie
auf der Suche nach einem neuen Stück?
Hier
finden Sie alle Stücke von Martin Willi, künstlerischer Leiter des theater
WIWA, inklusive Übersetzungen und Neubearbeitungen.
Vielleicht
finden Sie etwas passendes für Ihre nächste
Aufführung! Wenn ja, dann würde sich der Autor über
eine Einladung zu einer Aufführung sehr freuen!
Top Ten:
Die Hitparade der zehn
meist gespielten Stücke, die von Martin Willi verfasst, übersetzt oder neu
bearbeitet wurden.
01.) Uf Bali und zrugg
02.) De Wilddieb vom
Kornberg
03.) De Schaggi uf
Abwääge
04.) Au Verwandti sind
nur Mänsche
05.) De grossartig
Hannibal
06.) Am stille Wasser
07.) Guets Tägeli Frau
Nägeli
08.) Hansi uf em
Tannebaum
09.) Bunbury
10.) Toti läbe länger
01.) Aber das
chann doch ned wahr sii
07.) Aug um Aug
- Mord um Mord
09.) Au
Verwandti sind nur Mänsche
14.) Carolines Nacht der Nächte
19.) De Hüratsvermittler isch da
20.) De Räuberhauptmann Hadubrand und sini Bandi
21.) Der Berg der Zementträume
22.) Der Mörder kam um Mitternacht
27.) Die rote Zora und ihre Bande
28.) Ei Fründin chunnt sälte ellei
34.) En Zuckermaa chonnt sälte allei
37.)
Goldraub i de schwarze Höhli
42.) Hüt isch Sälbschtbedienig
43.) Ignatius, Bauernkaiser von Laufenburg
44.) Igor - der bekannte Unbekannte
45.) Immer wenn die Krähe ruft
54.) Sterben Sie wohl, meine Liebe
56.) Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen
60.) Verschmutzung lohnt sich nicht
61.)
Waldemar uf heisser Spuur
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in einem Akt (Spieldauer rund 50
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Kaliolabusto, Messen - 079 630 76
12 |
|
Personen: 2 Herren / 3 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2005, es ist Sommer |
|
Ort der Handlung: Wohnzimmer von Pitsch in einer Schweizer
Grossstadt. |
|
Inhaltsangabe: Vor wenigen
Jahren war Pitsch in der Schweiz ein gefeierter Rockstar. Mit seinem ersten
Song „Aber das chann doch ned wahr sii“ lag er wochenlang auf dem ersten
Platz der Hitparade. Die Fans lagen ihm zu Füssen, die Fachleute prophezeiten
ihm einen kometenhaften Aufstieg und einen andauernden Erfolg. Doch Pitsch
gelang es nicht, seinen Hit zu bestätigen. Jeder seiner Nachfolgesongs wurde
zu einem Riesenflop. Heute fristet er ein kärgliches Dasein, er singt ab und
zu in einer mittelklassigen Bar, ansonsten jobbt er aushilfsweise als
Kehrichtmann bei einer Müllabfuhr. Seine
Managerin Gundula von Bergen versucht immer wieder ihn in einer Fernsehshow
unterzubringen oder ihm einen neuen Plattenvertrag zu vermitteln, jedoch ohne
Erfolg. Da taucht der Lokaljournalist Walter Senn auf, der infolge
Sommerflaute auf der Redaktion ein Interview mit Pitsch machen will. Pitsch
wittert bereits wieder Morgenluft, aber der Artikel zeigt ihn in einem
überaus schlechten Bild. Er möchte unbedingt wieder Erfolg haben, doch sein
Durchhaltewillen ist nicht sehr gross. Sein offenbar einzig noch verbliebener
Fan ist die nicht mehr ganz junge Stefanie, die sich fürsorglich um ihn
kümmert. Ganz im Gegensatz zu seiner Nachbarin und Wohnungsvermieterin
Brigitte Güntert, die ihm mangels bezahlter Wohnungsmiete mit Zwangsräumung
droht. Wird
es Pitsch gelingen wieder aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen? Kann er
sich nochmals überwinden und seiner Karriere einen Schub nach oben geben? Das
Stück ist manchmal tragisch, hat aber immer wieder humorvolle Szenen. Es wird
eine Geschichte eines Menschen erzählt die so oder ähnlich immer wieder
vorkommen kann. |
|
Bühnenbild: Das
Wohnzimmer befindet sich in einem völlig desolaten Zustand, überall liegen Gegenstände
am Boden, alles sieht sehr heruntergekommen und verwahrlost aus. Das Zimmer
weist drei Türen auf: Nach links geht es in das Bad und das Schlafzimmer,
nach rechts in die Küche, hinten befindet sich der Haupteingang. Es ist nur
wenig Mobiliar vorhanden: ein Polstersessel, ein Tisch mit zwei Hockern, eine
Kommode mit Bar. An den Wänden hängen Fotos von Pitsch, diverse
Zeitungsartikel und eine goldene Schallplatte. |
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in einem Akt (Spieldauer rund 45
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 3 Herren / 3 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2008. Die Handlung
spielt an einem Montag, der erste Teil am Morgen, der zweite Teil am Abend. |
|
Ort der Handlung: Das Gasthof Schiff in einer Schweizer
Kleinstadt. |
|
Inhaltsangabe: Im
Gasthof Schiff, einem Restaurant in einer typisch schweizerischen Kleinstadt,
trifft sich regelmässig am Morgen eine recht illustre Gästeschar zur
wohlverdienten Pause. Es sind dies der eingefleischte Junggeselle Alfred
Stirnimann, der bei der städtischen Müllabfuhr tätig ist; dessen schon seit
Monaten arbeitsloser Freund Hans-Dieter Vollmer; die Briefträgerin Brigitte
Frey; und der Bankangestellte Beat Schwarz. Hier werden sie von der Inhaberin
Simone von Thommen freundlich und zuvorkommend bewirtet. An
diesem Montagmorgen als unsere Handlung beginnt ist zunächst alles so wie
immer. Bis eine unbekannte Frau die Lokalität betritt. Alle Anwesenden
scheinen sich irgendwie an diese Frau zu erinnern, doch woher und weshalb
scheint niemand mehr genau zu wissen. Verwechslungen und Verwirrungen nehmen
nun ihren Lauf, witzige Situationen und treffende Pointen untermalen die
Handlung. Erst als die unbekannte Frau, die sich als Bernadette Graf ausgibt,
ihr Geheimnis lüftet, kann die so genannte Normalität wieder einkehren. |
|
Bühnenbild: Links
die Theke des Restaurants, dahinter eine Türe in die Küche. In der Mitte der
Bühne der Ein- und Ausgang des Gasthofs Schiff. Rechts befindet sich eine
Türe, die ins WC und in die Gästezimmer führt. Auf der Bühne sind etwa drei
Tische mit Stühlen vorhanden. |
|
Art des Stücks: Eine Gesellschaftssatire in acht Bildern
(Spieldauer rund 90 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi (Dieses Stück ist die
schriftdeutsche Fassung des Originals „De ganz normali Wahnsinn“) |
|
Aufführungsrechte: Plausus Theaterverlag, Kasernenstrasse 56,
D-53111 Bonn |
|
Personen: 4 Herren / 4 Damen / 3 Gespenster (Die
Gespenster können sowohl von Männern wie auch von Frauen dargestellt werden.) |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 1998 |
|
Ort der Handlung: 1. und 8. Bild - Verpackungsraum der Firma Kusto
AG / 2., 5. und 7. Bild - Untersuchungszimmer bei Dr. Witzig / 3. und 6. Bild
- Krankenzimmer von Kuno / 4. Bild - Krankenzimmer von Sybille |
|
Inhaltsangabe: Kuno
ist ein einfacher Betriebsarbeiter in einer Kunststofffabrik, der Kusto AG.
Dort ist er in der Verpackungsabteilung tätig und steht unter der Aufsicht
seiner dominanten Chefin Renata Müller, die er Big Boss nennt. Er ist, wie so
viele Arbeiter in der heutigen Zeit, überlastet und gestresst. Dieser Stress
führt bei Kuno zu „Anfällen“. Nach
einem solchen „Anfall“ wird er vorsichtshalber ins gelbe Haus zur Normalität
überführt. Im gelben Haus fällt Kuno in die Hände von Doktor Hieronymus
Witzig, Schwester Kunigunde und Pfleger Billi. Schon bald bemerkt Kuno, dass
er eigentlich gar nicht verrückter als der Arzt und dessen Personal ist. Doch
Kuno wird dennoch in die Gummizelle verfrachtet, wo er dem wirklichen
Wahnsinn immer näher kommt. In der
Klinik macht er die Bekanntschaft mit der hübschen Patientin Sybille, die
sich für die längst verstorbene Kaiserin „Sissi“ hält. Sybille und Kuno
verlieben sich ineinander und schmieden einen Plan, um aus der Klinik zu
fliehen. Dies gelingt dem Paar dank der Hilfe von drei Gespenstern, die die
Krankheit „Nervstrittis“ verkörpern, und gleichzeitig das Innere Ich von Kuno
darstellen. Dieses
zum Teil gesellschaftskritische Stück stellt auf satirische Art und Weise den
„Ganz normalen Wahnsinn“ dar, wie er schon fast alltäglich ist. Das Publikum
soll zum Mitdenken angeregt werden und sich mitunter auch selbst
hinterfragen. Unser heutiges Streben nach dem Perfektionismus, dem tadellos
„funktionieren“ eines jeden einzelnen Menschen wird in Frage gestellt. Trotz
aller Thematik soll aber der Humor nicht zu kurz kommen. |
|
Bühnenbild: Das
Stück soll mit möglichst wenig Kulissen und Einrichtungsgegenständen
auskommen. Daher können die Umbauten der einzelnen Bilder auch schnell
vollzogen werden. Bei allen Bildern kann zum Beispiel mit drei Wänden
gearbeitet werden, hinter denen sich die drei Gespenster jeweils verbergen.
Diese Wände dienen als Verpackungsraum, Untersuchungszimmer und
Krankenzimmer. Natürlich können die Bilder auch mit herkömmlichen Kulissen
dargestellt werden. Hier sind der Regie keine Grenzen gesetzt. Beim
Untersuchungszimmer von Dr. Witzig wird ein Sofa und ein Skelett benötigt.
Für die beiden Krankenzimmer braucht es je ein Krankenbett, das jedoch für
beide Bilder verwendbar ist. |
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in einem Akt (Spieldauer rund 50
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 2 Herren / 4 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2004 |
|
Ort der Handlung: In einem kleinen Dorfladen, irgendwo in einem
Schweizer Dorf. |
|
Inhaltsangabe: Klara
Fischli lebt seit ihrer Geburt in einem verträumten typischen Schweizer Dorf.
Hier betreibt sie seit vielen Jahren den Dorfladen, den sie von ihren Eltern
übernommen hat. Obwohl viele Dorfbewohner ihre Einkäufe vermehrt in den nahe
gelegenen Städten tätigen und ihr „Tante-Emma-Laden“ ein Relikt aus
vergangenen Tagen ist, hält sie an dieser Tradition fest und will nichts von
einer Schliessung wissen. Ganz im Gegenteil zu ihrem Sohn Bruno, der das
Gebäude noch so gerne an den Geschäftsmann Michael Nydegger verkaufen möchte.
Dieser will nämlich auf dem Grundstück des Ladens ein Mehrfamilienhaus
errichten. Die
Dorfbevölkerung, allen voran die Lehrerin Samira Stebler wehrt sich gegen die
Absichten von Bruno Fischli und versucht mit neuen Ideen vermehrt Kunden in
den Dorfladen zu locken. So wird es beispielsweise mit einem Kaffee-Ecken
versucht, der auf Vorschlag der Kundin Rosi Klein entstanden ist. Die junge
Maria-Dolores Lehmann aber hat ganz andere Ideen. Die Erotik soll im
Dorfladen der Klara Fischli Einzug halten. Wird
es Klara Fischli gelingen, ihren Laden weiterhin zu betreiben? Kann sie sich
gegen die Pläne ihres Sohnes durchsetzen? Welche Vorschläge der Kundschaft
können ihr weiterhelfen? Das
Stück erzählt eine Geschichte, wie sie so oder ähnlich schon oft vorgekommen
ist und noch immer vorkommt. Die Handlung ist amüsant und verspricht beste
Unterhaltung. |
|
Bühnenbild: Ein
typischer „Tante-Emma-Laden“ aus fast schon vergangenen Zeiten. Hier kann man
einfach alles kaufen, genau so überfüllt sieht es auf der Bühne auch aus. Auf
der linken Seite ist der Ladentisch mit Kasse, dahinter die Türe in die
Wohnräume von Klara Fischli. In der Mitte des Ladens befinden sich nach
hinten die Türe auf die Strasse, sowie ein bis zwei Fenster. Auf der rechten
Seite ist eine kleine gemütliche Kaffee-Ecke eingerichtet. Dort steht auch
ein runder Tisch mit einigen Stühlen. Überall stehen Verkaufsregale herum.
Der Einrichtung nach Gutdünken der Regie sind keine Grenzen gesetzt. Bei
jedem Ein- und Austritt ist an der Türe ein Gong zu hören. |
|
Art des Stücks: Ein Volksstück in drei Akten (Spieldauer rund
105 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 5 Herren / 5 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2003. Die Handlung spielt
am Samstag, Sonntag und Mittwoch innerhalb einer Woche. |
|
Ort der Handlung: Auf dem Zelglihof, irgendwo in den Schweizer
Bergen, in der Nähe eines Flusses. |
|
Inhaltsangabe: Der Zelglihof liegt idyllisch gelegen auf rund 1000
Metern über Meer in den Schweizer Bergen. Durch das Land des Zelglihofes
fliesst der Fluss Lauen friedlich ins Tal. Hier lebt der Bauer Toni Affolter
mit seiner Frau Barbara und seiner Tochter Rösli. Auch ein Knecht lebt und
arbeitet auf dem Zelglihof, obwohl es sich die Affolters eigentlich gar nicht
leisten könnten. Aber Knecht Alfred Schütz diente schon Tonis Vater und
gehört zum Zelglihof wie der Fluss Lauen. In der ganzen Region nennt man den
Zelglihof auch „Am stille Wasser“, weil der Lauen so still am Hof
vorbeifliesst. Still und friedlich lebt es sich auf dem Zelglihof, bis zu dem
Tag als diese Geschichte beginnt... Eines Morgens machen Frau Gemeindeammann Ruth
Kopp und Dr. Hans von Lippenhold, Ingenieur der kantonalen Wasserwerke, der
Familie Affolter ihre Aufwartung. Die Gemeinde und die Wasserwerke planen
einen Stausee, und dies ausgerechnet auf Grund und Boden von Toni Affolter.
Dagegen wehren sich die Affolters, obwohl Tochter Rösli der Idee gar nicht so
abgeneigt wäre. Könnte sie sich doch mit dem Geld für den Stausee endlich
einmal hübsche Kleider und Schmuck kaufen. Denn Rösli hat ein Problem, sie
liebt Robert Meienberger, Sohn des Tobias, Grossbauer auf dem Hornhof. Diesem
gefällt es gar nicht, dass sich sein Sohn mit so einer billigen Bauerntochter
abgibt. Die Affolters sind ihm sowieso schon lange ein Dorn im Auge. Schon
seit Jahren stehen sich Affolters und Meienbergers feindselig gegenüber.
Warum dies so ist, scheint keiner so genau zu wissen. Auf alle Fälle
unternimmt Tobias Meienberger alles um das Stausee-Vorhaben zu unterstützen. Die Geschichte spitzt sich zu, doch Klothilde,
eine geheimnisvolle Frau, die weiter oben in den Bergen wohnt, stellt sich
auf die Seite der Affolters. Was wiederum Tobias Meienberger gar nicht
behagt, besonders da sich seine Tochter Anita so gut mit Klothilde versteht. Ob der Stausee wohl realisiert wird? Hat die
Liebe von Rösli und Robert eine Zukunft? Wer ist die geheimnisvolle Klothilde
und warum hat Meienberger so Angst vor ihr? Was weiss der Knecht Alfred über
die Frau Gemeindeammann, was sie verheimlichen will? Fragen über Fragen...
Das Theater „Am stille Wasser“ wird bis zum überraschenden Ende keine
unbeantwortet lassen. |
|
Bühnenbild: 1. Akt: Bauernstube auf dem Zelglihof. Drei
Türen - eine nach links in die Schlafzimmer, eine nach rechts in die Küche
und eine nach hinten als Ausgang. Fenster nach hinten mit Sicht in die Berge.
Tisch mit vier Stühlen muss vorhanden sein. 2./3. Akt: Platz vor dem Zelglihof. Links das
Wohnhaus, rechts der Stall, beide Gebäude müssen zugänglich sein. Hinten die
Berge, auf dem Hofplatz befindet sich ein Brunnen,
sowie eine Bank mit einem Tisch. Abgang hinten links in die Berge, hinten
rechts ins Dorf. |
|
Art des Stücks: Ein heiteres Theaterstück in fünf Akten
(Spieldauer rund 115 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi (Dieses Stück ist die
schriftdeutsche Fassung des Originals „Bistro Anina“) |
|
Aufführungsrechte: Anfragen an Martin Willi, Frick - 079 329 19 33 |
|
Personen: 4 Herren / 5 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2008. Der erste und
zweite Akt spielen an einem Samstag, der dritte Akt eine Woche später, der
vierte Akt wieder eine Woche später und der fünfte Akt ein halbes Jahr
später. |
|
Ort der Handlung: 1./2./4./5. Akt: Gartenrestaurant des Bistros
Anina / 3. Akt: Waldlichtung / Die Handlung spielt in einem kleinen
verträumten Dorf, am „Ende der Welt“, wo Jeder noch Jeden kennt. |
|
Inhaltsangabe: Seit dem Tode ihres Mannes betreibt Yvette
Affentranger das kleine gemütliche Bistro Anina in eigener Regie. Das Bistro
hat die Familie Affentranger nach der Geburt ihrer älteren Tochter Anina
erworben und deshalb so benannt. Die Handlung des Stückes beginnt, als Anina nach
ihrer Ausbildung wieder ins Dorf zurückkehrt und dort das Bistro übernehmen
soll. Doch erstens hat sie dazu nur wenig Lust und zweitens fühlt sich ihre
Schwester Claudia in die zweite Reihe zurückversetzt, denn eigentlich könnte
sich Claudia viel eher als Wirtin vorstellen. Der Neid von Claudia nimmt zu,
als sie spürt wie sehr sich die Männer durch Anina angezogen fühlen.
Besonders der unscheinbare Mario Winter entdeckt in der unbekümmerten und
bildhübschen Anina seine grosse Liebe, obwohl er bereits verheiratet ist.
Anina ist hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen. Soll sie sich für die
Führung des Bistros entscheiden und damit ihre Schwester vor den Kopf stossen
oder soll sie mit ihrer Freundin Sandra auf eine grosse Weltreise gehen? Soll
sie sich für den verheirateten Mario entscheiden und damit das Glück seiner
Frau zerstören? Die zum Teil melodramatische Handlung wird durch
viele humorvolle Szenen und Personen aufgeheitert. So durch den Lebenspartner
von Yvette, durch Kurt Peterhans, der sich mit allen möglichen und
unmöglichen Erfindungen herumschlägt. Aber auch durch den unscheinbaren
Peter, der mit Anina in die Schule gegangen ist und der von den Anderen als
tollpatschig angesehen wird, obwohl er es eigentlich gar nicht ist. Und da
wäre noch der arrogante und eitle Selbstdarsteller Daniel Friedli, seines
Zeichens Gemüseproduzent, der sich bereits als Gemeinderat sieht, obwohl er
längst im Geheimen als „GW(Grössenwahn)-Dani“ bekannt ist. Dem Publikum wird eine spannende und
realitätsnahe Geschichte erzählt, deren Handlung und Ende nur schwer
voraussehbar sind. Eine Geschichte voller Hoffnungen und Enttäuschungen und
doch mit sehr viel Liebe und Humor. |
|
Bühnenbild: Beim Gartenrestaurant werden einige Tische und
Stühle benötigt, sowie Auf- und Abgänge ins Bistro (links) und auf die Strasse
(rechts). Die Waldlichtung kann mit einigen einzelnen
Bäumen und Sträuchern angedeutet werden. In der Mitte befinden sich mehrere
Tische und Holzbänke, sowie ein Grillplatz. Auf- und Abgänge nach Bedarf und
Anweisungen der Regie. |
|
Art des Stücks: Ein Kriminalthriller in zwei Akten (Spieldauer
rund 110 Minuten) |
|
Autor: Wolfgang Binder, Schweizerdeutsche Bearbeitung:
Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Kaliolabusto, Messen - 079 630 76
12 |
|
Personen: 1 Herr / 4 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, bearbeitet und übersetzt im Jahre
2008. Es ist Ende Winter, bald schon Frühling, zu Beginn ist es früher Abend,
etwa 19.30 Uhr. |
|
Ort der Handlung: Keller eines verlassenen Bauernhofs, der
eventuell im Emmental oder Jura liegen könnte. |
|
Inhaltsangabe: Das
alte Sprichwort „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ nehmen vier von Männern
gedemütigte und vergewaltigte Frauen wörtlich und wollen sich am so genannten
starken Geschlecht rächen. Offensichtliche Anführerin der Frauen ist Karin
Aebersold, die kaum einen Riss in ihrer perfekten Maske zulässt. Die weiteren
Frauen sind die Ex-Alkoholikerin Maria Speiser, die taffe Jessica Nydegger
und Alexandra Meyer, oft auch Lexi genannt, deren Nerven nicht so stark sind
wie sie für dieses Vorhaben sein sollten. Als
Theatergruppe getarnt sucht das weibliche Quartett über Kleinanzeigen
männliche Mitspieler. Auf ein solches Inserat hin meldet sich Thomas
Pfiffner. Die Proben finden in einem kalten Keller eines längst verlassenen
Bauernhofs statt, was Thomas mehr als merkwürdig vorkommt. Was haben Karin,
Alexandra, Maria und Jessica mit ihm vor? Und was geschah mit den Vorgängern
von Thomas, die spurlos verschwunden sind? Das Damenkränzchen
entpuppt sich als äusserst gefährlich und Thomas muss schon bald um sein
Leben zittern. Er versucht die vier Frauen gegeneinander aufzubringen, was zu
einem verwirrenden und spannenden Katz- und Maus-Spiel mit wechselnden
Opferrollen führt. Das Ende ist nur schwer voraussehbar, werden
die Frauen ihr Ziel erreichen, oder gelingt es Thomas sie zu überlisten? |
|
Bühnenbild: Die
Einrichtung des nicht sehr einladenden Kellers besteht aus einem halben
Dutzend Stühlen, einem Holztisch und einem Sofa, alles älteres einfachstes
Mobiliar. Rechts befindet sich die Eingangstüre, daneben ein Lichtschalter.
An der hinteren Wand sind zwei Kellerfenster. Links steht ein kleiner
Elektroofen, der an einer Steckdose angeschlossen ist. |
|
Art des Stücks: Eine Kriminalkomödie in zwei Akten (Spieldauer
rund 130 Minuten) |
|
Autor: Robert Thomas, Nach dem Roman und in
Zusammenarbeit mit Jean Pierre Ferrière, Deutsch von Christian Wölffer,
Schweizerdeutsche Bearbeitung: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag GmbH,
Deichstrasse 9, D-20459 Hamburg |
|
Personen: 2 Herren / 4 Damen |
|
Zeit: Die Uraufführung dieser Kriminalkomödie fand im
Januar 1973 statt, die Handlung spielt daher auch in diesem Jahr. |
|
Ort der Handlung: Vorort einer Kleinstadt in Frankreich. |
|
Inhaltsangabe: Nach
Geldquerelen hat Denis vor Jahren das Haus der Erbtante Patricia verlassen,
mit er sich vor seiner Abreise noch heftig
zerstritt. Inzwischen hat er in Dakar Aurelia geheiratet und ist Besitzer
einer grossen Plantage geworden. In einem Brief kündigt das Paar seinen
Besuch an. Die Tante ist darüber wenig erfreut. Ganz anders als die junge
Isabelle, deren grosse Liebe Denis war. Ihre Enttäuschung darüber, dass
Aurelia allein erscheint, schlägt rasch in kritiklose Bewunderung in ihre
Nachfolgerin um. Aurelia dagegen hegt finstere Pläne… |
|
Bühnenbild: Der
verspielte Salon von Madame Patricia Chalamont, altmodische aber charmante und
gemütliche Atmosphäre im Biedermeierstil. Mehrere Bilder an der Wand und
diverse Nippes auf der ganzen Bühne. Auf der Bühne gibt es einen grossen
Sessel, einen runden Tisch mit einigen Stühlen, eine Garderobe und ein
Handarbeitstischchen. Rechts
eine grosse Glasveranda, die gleichzeitig Diele ist und in einen Garten und
zur Eingangstür führt. Links hinten geht es in die Räume des ersten
Stockwerks, die Treppe ist nicht zu sehen oder wird nur angedeutet. Hinten
rechts geht es in die Küche und das Esszimmer. |
|
Art des Stücks: Ein heiteres Stück in drei Akten (Spieldauer
rund 125 Minuten) |
|
Autor: Erich Kästner (Originaltitel: „Verwandte sind auch
Menschen“), schweizerdeutsche Bearbeitung durch Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 7 Herren / 6 Damen / 3 Kinder |
|
Zeit: Gegenwart, Bearbeitung des Stücks im Jahre 2001 |
|
Ort der Handlung: Landhaus von Stefan Schmidhauser, irgendwo in
der Schweiz |
|
Inhaltsangabe: Verwandtschaftsbeziehungen
werden auf humorvolle, fast schon ironisch-satirische Art und Weise
dargestellt. Stefan Schmidhauser ist vor über 40 Jahren bei einer Erbschaft
von seinen Verwandten betrogen worden und ist in die USA ausgewandert. Dort
hat er sein Glück gemacht und ist zum Multimillionär geworden. Den Kontakt zu
seinen Verwandten hat er schon längst abgebrochen, für ihn sind Verwandte
sowieso alles nur Monster und keine Menschen, und alle wollen nur das eine,
sein Geld. Um sich für die Bosheiten seiner Verwandten zu rächen, greift er
zu einer List: Er täuscht seinen eigenen Tod vor und lässt seine
Verwandtschaft, von denen sich die meisten ebenfalls fremd sind, in sein Landhaus
in der Schweiz kommen. Alle sind gespannt auf die Testamentseröffnung und
spekulieren bereits auf ein riesiges Vermögen, doch die Ernüchterung kommt
bald. Der beauftragte Anwalt verliest das Testament des angeblich
Verstorbenen, in dem er seinen Diener zum Universalerben einsetzt und zudem
alle Verwandten bittet, vier Tage in Frieden und Liebe zusammen im Landhaus
zu leben, bevor ein weiterer Brief verlesen wird. Der so
genannte Diener ist aber Stefan Schmidhauser selbst und er möchte in diesen
vier Tagen seine Theorie von der Schlechtigkeit der Verwandtschaft bestätigt
bekommen. Je länger, je mehr, entpuppen sich seine Verwandten aber alles als
lauter nette Menschen. Ein weiteres Problem ist ein Journalist, der sich
unter einem falschen Namen in die Gesellschaft geschummelt hat, und der nun
mit einer Reportage über die Geschehnisse im Landhaus berühmt werden will.
Ein übereifriger Möchtegern-Detektiv unter der Verwandtschaft glaubt sogar,
dass der vermeintliche Diener den „Verstorbenen“ umgebracht hat um an sein
Geld zu kommen und schaltet die Polizei ein. Um allen Verwirrungen und
Problemen ein Ende zu setzen, fordert Schmidhauser seinen Anwalt nun auf, ihm
seinen zweiten Brief wieder zurückzugeben. Aber dieser ist verschwunden,
gestohlen vom Journalisten. Dem
Verstorbenen, alias dem Diener, ist dies alles zu viel und er flüchtet. Nun
sehen sich die Verwandten gezwungen, selbst für ihr tägliches Wohl zu sorgen,
und siehe da: die 13 in ihren Charakteren so unterschiedlichen Personen,
freunden sich immer mehr an und werden zu einer richtigen Familie. Dem
angeblich verstorbenen Millionär bleibt schlussendlich nichts anderes übrig,
als sich zu erkennen zu geben. So kommt es zu einem glücklichen Ende und der
Millionär kommt zur Erkenntnis, dass auch Verwandte nur Menschen und keine
Monster sind. |
|
Bühnenbild: Salon:
Links ist eine Türe, die zur Diele und zum Hauseingang führt. Hinten eine
grosse Glastüre, die auf die Veranda und von dort in den Garten führt. Auf
der Veranda befinden sich Liegestühle und Terrassenmöbel. Rechts führt eine
solide und mächtige Treppe in die oberen Stockwerke. Auf einer Konsole, die
das Geländer am Fussende der Treppe abschliesst, steht eine marmorne Büste.
Rechts führt eine Tür in die Küche. Zur Einrichtung: Links eine Büchernische,
davor ein kleiner Tisch mit Sesseln und Sofa. Rechts befindet sich ein
grosser Esstisch mit vielen Stühlen. |
|
Art des Stücks: Ein heiteres Stück in vier Akten (Spieldauer
rund 100 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 4 Herren / 5 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2000 |
|
Ort der Handlung: 1., 3. und 4. Akt - Gartenrestaurant des Bistros
Anina / 2. Akt - Waldlichtung / Die Handlung spielt in einem kleinen
verträumten Dorf, am „Ende der Welt“, wo Jeder noch Jeden kennt |
|
Inhaltsangabe: Seit
dem Tod ihres Mannes betreibt Yvette Affentranger das kleine gemütliche Bistro
Anina in eigener Regie. Das Bistro hat die Familie Affentranger nach der
Geburt ihrer älteren Tochter Anina erworben und deshalb so benannt. Die
Handlung des Stückes beginnt, als Anina nach ihrer Ausbildung wieder ins Dorf
zurückkehrt und dort das Bistro übernehmen soll. Doch erstens hat sie dazu
nur wenig Lust und zweitens fühlt sich ihre Schwester Claudia in die zweite
Reihe zurückversetzt, denn eigentlich könnte sich Claudia viel eher als
Wirtin vorstellen. Der Neid von Claudia nimmt zu, als sie spürt wie sehr sich
die Männer von Anina angezogen fühlen. Besonders der unscheinbare Mario
Winter entdeckt in der unbekümmerten und bildhübschen Anina seine grosse
Liebe, obwohl er bereits verheiratet ist. Anina ist hin- und hergerissen
zwischen ihren Gefühlen. Soll sie sich für die Führung des Bistros
entscheiden und damit ihre Schwester vor den Kopf stossen oder soll sie mit
ihrer Freundin Sandra auf eine grosse Weltreise gehen? Soll sie sich für den
verheirateten Mario entscheiden und damit das Glück seiner Frau zerstören? Die
melodramatische Handlung wird durch viele humorvolle Szenen und Personen
aufgeheitert. So durch den Lebenspartner von Yvette, durch Kurt Peterhans,
der sich mit allen möglichen und unmöglichen Erfindungen herumschlägt. Aber
auch durch den unauffälligen Peter, der mit Anina in die Schule gegangen ist
und der von den Anderen als tollpatschig angesehen wird, obwohl er es
(vielleicht) gar nicht ist. Und da wäre noch der arrogante und eitle
Selbstdarsteller Daniel Friedli, seines Zeichens Gemüseproduzent, der sich
bereits als Gemeinderat sieht, obwohl er schon längst im geheimen als „GW
(Grössenwahn) - Dani“ bekannt ist. Dem
Publikum wird eine spannende und realitätsnahe Geschichte erzählt. Eine
Geschichte voller Hoffnungen und Enttäuschungen und doch mit sehr viel Liebe
und Humor. |
|
Bühnenbild: Beim
Gartenrestaurant werden einige Tische und Stühle benötigt, sowie Auf- und
Abgänge ins Bistro (links) und auf die Strasse (rechts). Die
Waldlichtung kann mit einigen einzelnen Bäumen und Sträuchern angedeutet
werden. In der Mitte befinden sich mehrere Tische und Holzbänke, sowie ein
Grillplatz. Auf- und Abgänge nach Bedarf und Anweisungen der Regie. |
|
Art des Stücks: Ein Psychothriller in zwei Akten (Spieldauer
rund 105 Minuten) |
|
Autor: Carl Slotboom, aus dem Holländischen übersetzt
von Heike Quandt, Schweizerdeutsche Bearbeitung: Martin Willi (Originaltitel:
„Bloemen voor en blinde“) |
|
Aufführungsrechte: Carl Slotboom, Dorpsstraat 12, 1657 AB Abbekerk,
Holland |
|
Personen: 1 Herr / 3 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, Bearbeitung im Jahre 2004 Die Handlung spielt innerhalb von wenigen
Stunden an einem Frühlingstag. |
|
Ort der Handlung: Die Handlung spielt im einfach möblierten
Wohnzimmer von Helen Wilson in einer mittelgrossen Schweizer Stadt. |
|
Inhaltsangabe: An
einem schönen Frühlingstag klingelt bei der berühmten blinden
Schriftstellerin Helen Wilson das Telefon. Der Mann am anderen Ende des
Telefons scheint falsch verbunden zu sein. Er meldet sich an diesem Tag noch
ein paar mal. Als es Abend geworden ist, steht er
plötzlich mit einem Strauss Blumen in der Wohnung. Helen zeigt sich von
seinem Besuch nicht besonders angetan und fordert ihn auf, zu gehen. Davon
möchte er aber nichts wissen. Bald spürt sie, dass der Mann offensichtlich
geistesgestört ist. Was will der Mann von ihr? Will er ihr Geld oder trachtet
er gar nach ihrem Leben? Oder ist er etwa ein Triebtäter? Was hat er mit dem
Dienstmädchen Karin getan?... Es folgt ein langer
mysteriöser Abend voller Angst und Schrecken. Das
Stück lebt von seiner spannenden Handlung, die dem Zuschauer bestimmt
Gänsehaut entlocken wird. Für die Schauspieler eine darstellerische
Herausforderung, besonders natürlich für die Schauspielerin, die Helen Wilson
verkörpern wird und deren Gegenpol, den geistesgestörten Michael. |
|
Bühnenbild: Links
ein Fenster und die Eingangstüre. Rechts vorne eine Türe zu Küche und
Schlafzimmer. Rechts hinten eine offen stehende Türe in den Garten. Radio und
Telefon müssen vorhanden sein. Etwa in der Bühnenmitte steht ein Tisch mit
zwei Stühlen. Im Hintergrund befindet sich ein Regal
mit Bar, sowie ein Sofa. Neben dem Sofa hängt eine Klingelkordel. |
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in einem Akt (Spieldauer rund 50
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Kaliolabusto, Messen - 079 630 76
12 |
|
Personen: 3 Herren / 3 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2004. Das Stück
spielt an einem Samstag, beziehungsweise Sonntag, unterbrochen durch ein
Blackout. |
|
Ort der Handlung: Im heruntergekommenen Schloss Hubertus irgendwo
in der Schweiz. |
|
Inhaltsangabe: Das Schloss
Hubertus präsentiert sich völlig heruntergekommen und nur noch selten
verirren sich Touristen an diesen nicht sehr einladenden Ort. Der
Eigentümerin Margrit Walter bleibt nichts anderes übrig, als ihren Besitz zu
verkaufen, da sie längst nicht mehr für alle Reparaturen aufkommen kann.
Dieses Vorhaben stösst aber auf Ablehnung beim Diener Hans, genannt Johnny.
Er fürchtet, bei einem Verkauf, seinen friedlichen und geruhsamen
Arbeitsplatz zu verlieren. Daher unternimmt er alles um die möglichen Käufer
abzuwimmeln. Dies gelingt ihm auch bestens bis die Familie von Bergen das
Schloss erwerben will. Fritz
und Rosmarie von Bergen entpuppen sich als äusserst standhaft und lassen sich
nicht durch die Schauermärchen von Johnny einschüchtern. So bleibt Johnny nichts
anderes übrig, als sich zusammen mit seinem Freund Gustavo wieder mal als
bösen Geist zu verkleiden, um von Bergens abzuwimmeln. Mit rasselnden Ketten
ziehen die beiden durch das Schloss, doch da trifft Gustavo von Bergens
Tochter Sabrina und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Ob es
Johnny dennoch gelingen wird, die Familie von Bergen zu vertreiben? Wird
Margrit Walter ihr Schloss wirklich verkaufen können? Die turbulente Handlung
spitzt sich zu, als plötzlich ein weiterer Geist auftaucht, der nun Johnny
das Leben schwer macht. |
|
Bühnenbild: Salon
des Schloss Hubertus, der sich in einem üblen Zustand befindet. An den Wänden
hängen einige Bilder von ehemaligen Rittern, Fürsten etc. Im Salon befindet sich ein grosser Esstisch, sowie ein verstaubtes Sofa.
Hinten ist der Haupteingang, rechts und links geht es in die Privaträume. |
|
Art des Stücks: Eine Komödie in drei Akten (Spieldauer rund 120
Minuten) |
|
Autor: Oscar Wilde,
schweizerdeutsche Bearbeitung durch den Theaterverein Staffeleggtal
(inklusive Martin Willi) |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 3 Herren / 6 Damen |
|
Zeit: Zeitlos, Uraufführung 1895 in London,
Bearbeitung im Jahre 2000 |
|
Ort der Handlung: 1. Akt - Algernon Moncrieffs Wohnung in der
Half-Moon Street, London-West / 2. Akt - Garten des Manor House, Woolton,
Hertfordshire / 3. Akt - Salon im Manor House, Woolton |
|
Inhaltsangabe: Mit
Bunbury überwand Oscar Wilde die in früheren Komödien zu beobachtende
störende Diskrepanz zwischen Melodrama und geistreicher Konversation. Dies
tat er, indem er das dramatische Geschehen als amüsante Farce gestaltete und
es auf diese Weise in vollkommenen Einklang brachte mit den durch Aperçus,
Paradoxa und Witz brillierenden Dialogen. In
klassischer Komödientradition sind die Personen dieser „trivialen Komödie für
ernsthafte Leute“ in Paaren gruppiert: Da ist der auf dem Lande wohnende
Dandy John „Jack“ Worthing, der, um den Verpflichtungen seiner Umgebung von
Zeit zu Zeit zu entrinnen, vortäuscht, seinen angeblichen Bruder Ernst in
London zu besuchen, während er in Wirklichkeit unter diesem Namen dort der
schlagfertigen Gwendolen Fairfax den Hof macht. Und dies mit Erfolg; denn,
wie Gwendolen, die viktorianische Geisteshaltung ironisierend, sagt: „Wir
leben in einem Zeitalter der Ideale. Und mein Ideal war es immer, jemanden zu
lieben mit dem Namen Ernst. Der Name hat etwas, was absolutes Vertrauen
erweckt.“ Jacks
Spiegelbild ist sein Freund Algernon Moncrieff, der, um umgekehrt den
gesellschaftlichen Verpflichtungen Londons zu entkommen, hin und wieder
vorgibt, seinen auf dem Land wohnenden todkranken Freund Bunbury besuchen zu
müssen. Unter diesem Vorwand gelingt es ihm, in Jacks Abwesenheit dessen
geheim gehaltenen Landsitz aufzuspüren, wo er sich als Jacks Bruder Ernst
ausgibt und sich sogleich mit Jacks Mündel Cecily Cardew verlobt, dem
Ebenbild Gwendolens und mit der gleichen Vorliebe für den Namen Ernst. Das Gegenstück
zu diesen beiden fantasievollen Paaren sind Miss Prism, die blaustrümpfige
Gouvernante Cecilys, und der schwülstige Priester Chasuble, die sich
ebenfalls zueinander hingezogen fühlen. Die einzige „Solistin“ in diesem
Ensemble ist Gwendolens Mutter und Algernons Tante Lady Bracknell, ein
Hausdrache, die das Glück aller drei Paare zunichte zu machen droht, bis sich
nach allerlei Irrungen und Wirrungen alles in Wohlgefallen auflöst und sich
herausstellt, dass Jack und Algernon tatsächlich Brüder sind und Jack
tatsächlich auf den Namen Ernst getauft ist, was, wie es ironisch heisst,
noch einmal „die Wichtigkeit Ernst zu sein“, unterstreicht. |
|
Bühnenbild: Das
Stück kann mit oder ohne Kulissen gespielt werden. Als
Einrichtungsgegenstände wird folgendes benötigt: 1. Akt - Bücherregal,
Salontisch mit drei Stühlen, ein Ohrensessel, ein Servierboy / 2. Akt -
Podest mit einer Rosenpergola, darauf stehen drei verschnörkelte Gartenstühle
und ein Gartentisch / 3. Akt - Tisch mit drei Stühlen und ein Bücherregal |
|
Art des Stücks: Ein Gesellschaftsdrama in sechs Bildern
(Spieldauer rund 100 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi (Dieses Stück ist die
schriftdeutsche Fassung des Originals "Die Nacht der Nächte") |
|
Aufführungsrechte: Anfragen an Martin Willi, Frick - 079 329 19 33 |
|
Personen: 6 Herren / 7 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2003 Die Handlung spielt während einer Nacht
innerhalb von wenigen Stunden. Nach dem dritten Bild ist eine Pause
vorgesehen. |
|
Ort der Handlung: 1./3./5. Bild - Nachtlokal "Johnnys
Bar" / 2. Bild - Zimmer von Caroline / 4. Bild - In einem Stadtpark / 6.
Bild - In der Kirche |
|
Inhaltsangabe: Das
Nachtlokal "Johnnys Bar" in der Grossstadt München ist der Polizei
schon lange ein Dorn im Auge. Bereits seit Jahren wird der Besitzer des
Nachtlokals, Johnny Dobler, genannt "Die Ratte", des
Rauschgifthandels verdächtigt. Doch "die Ratte", die als
Ungekrönter König der Unterwelt gilt, war der Polizei bisher zu schlau. Erst
als "die Ratte" den Fehler begeht, sich die hübsche Caroline als
Tänzerin und Drogenkurier zu angeln, kommt Inspektor Ammann dem dubiosen
Dobler auf die Spur. Doch
ausgerechnet die bedeutungsvolle Nacht, in der Caroline "die Ratte"
ans Messer liefern soll, verläuft ganz anders als geplant. Schuld daran ist
die Liebe, die in der Person von Franz Hugentobler in das Leben von Caroline
tritt. Franz ist ein unzufriedener Bankangestellter, der von seiner Frau
verlassen worden ist, und sich nun in "Johnnys Bar" ein Vergnügen
leisten will. Das Zusammentreffen von Caroline und Franz bringt die Pläne der
Polizei durcheinander und die Nacht endet in einem Chaos. Das
Thema des Stücks ist aktueller denn je und dennoch zeitlos, gilt doch die
Prostitution und somit der Handel mit Frauen als ältestes Gewerbe der Welt.
Ebenso ist das Problem der Drogen allgegenwärtig und die Krankheit Aids wird
hier dem Zuschauer ebenso ins Gewissen geführt, wie der oft hoffnungslose
Kampf der Polizei gegen die Unterwelt. Bewusst wird auf ein Happyend
verzichtet, der Zuschauer soll vielmehr das weitere mögliche Geschehen in
seinem Kopf verarbeiten. |
|
Bühnenbild: Das
Bühnenbild sollte mit möglichst wenigen Kulissen dargestellt werden. Es ist
von Vorteil, die einzelnen Bilder nur anzudeuten, um so die Umbauten
möglichst schnell vornehmen zu können. Als Hintergrund könnte beispielsweise
ein schwarzer Vorhang oder eine schwarze Wand dienen. Beim Nachtlokal wird
eine Theke und eine Tanzfläche benötigt sowie, je nach Platz, einige Tische
und Stühle. Im Zimmer von Caroline muss ein Bett vorhanden sein. Im Stadtpark
braucht es zwei Gartenbänke und Gebüsch. In der Kirche genügen ein paar
Holzbänke, sowie ein angedeuteter Altar mit Kreuz. Grundsätzlich reichen für
alle Bilder zwei Aufgänge (links und rechts). |
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in einem Akt (Spieldauer rund 40
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Kaliolabusto, Messen - 079 630 76
12 |
|
Personen: 3 Herren / 5 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2004 |
|
Ort der Handlung: Dorfplatz in einer kleinen Schweizer Ortschaft. |
|
Inhaltsangabe: Jeden
Monat findet in ..... (Ort frei wählbar) ein Markt
statt. Seit Jahr und Tag befinden sich die Marktstände von Jakob Hirschi, der
sich als Billiger Jakob ausgibt, und von Eva Guntersweiler, die
Damenkonfektion verkauft, nebeneinander. Jakob und Eva können sich auf den
Tod nicht ausstehen und sie versuchen sich gegenseitig die Kundschaft
abzuwerben. Evas Sohn Pascal, der in unmittelbarer Nähe die zum Markt
gehörende Chilbi organisiert, hat indessen ganz andere Probleme. Er ist in
die junge und hübsche Serviertochter Annemarie verliebt, die bei ihrer Tante
Verena im Restaurant Ochsen arbeitet. Die
Liebschaft von Pascal und Annemarie stösst bei ihren Verwandten auf Ablehnung
und so versuchen Eva und Verena alles um die Beiden auseinander zu bringen.
Für Verwirrung sorgt das Dorforiginal Oscar, der immer dann auftaucht, wenn
man ihn am wenigsten benötigt. Oscar verbündet sich mit dem jungen
Liebespaar, denn er hat noch eine Rechnung offen mit Eva und Verena. So
kommt es immer wieder zu verwirrenden Situationen, die durch die beiden Dorffrauen
Silvia und Susanna noch kurioser werden. Silvia und Susanna, bekannt als
Klatschtanten des Dorfes, erzählen einmal dies und einmal das und beschwören
damit immer mehr Seltsames und Überraschendes. |
|
Bühnenbild: Auf
der linken Seite das Restaurant Ochsen mit Gartenwirtschaft, rechts nach
hinten auf die Strasse zwei Marktstände als Andeutung des monatlichen
Marktes. |
|
Art des Stücks: Eine Satire in acht Bildern (Spieldauer rund 100
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 4 Herren / 4 Damen / 3 Gespenster (Die
Gespenster können sowohl von Männern wie auch von Frauen dargestellt werden.) |
|
Zeit: Gegenwart, Uraufführung 1999 |
|
Ort der Handlung: 1. und 8. Bild - Verpackungsraum der Firma Kusto
AG / 2., 5. und 7. Bild - Untersuchungszimmer bei Dr. Krause / 3. und 6. Bild
- Krankenzimmer von Kuno / 4. Bild - Krankenzimmer von Sybille |
|
Inhaltsangabe: Kuno
ist ein einfacher Betriebsarbeiter in einer Kunststofffabrik, der Kusto AG.
Dort ist er in der Verpackungsabteilung tätig und steht unter der Aufsicht
seiner dominanten Chefin Renata Müller, die er Big Boss nennt. Er ist wie so
viele Arbeiter in der heutigen Zeit, überlastet und gestresst. Dieser Stress
führt bei Kuno zu „Anfällen“. Nach
einem solchen „Anfall“ wird er vorsorglicherweise ins gelbe Haus der
Normalität überführt. Im gelben Haus fällt Kuno in die Hände von Doktor
Hieronymus Krause, Schwester Kunigunde Hauser und Pfleger Billi Keller. Schon
bald bemerkt Kuno, dass er eigentlich gar nicht verrückter als der Arzt und
dessen Personal ist. Doch Kuno wird dennoch in die „Gummizelle“ verfrachtet,
wo er dem wirklichen Wahnsinn immer näher kommt. In der Klinik macht er die Bekanntschaft
mit der hübschen Patientin Sybille, die sich für die längst verstorbene
Kaiserin „Sissi“ hält. Sybille und Kuno verlieben sich ineinander und
schmieden einen Plan, um aus der Irrenanstalt zu fliehen. Dies gelingt dem
Paar dank der Hilfe von drei Gespenstern, die die Krankheit „Nervstrittis“
verkörpern, und gleichzeitig das Innere Ich von Kuno darstellen. Dieses
zum Teil gesellschaftskritische Stück stellt auf satirische Art und Weise den
„Ganz normalen Wahnsinn“ dar, wie er eigentlich alltäglich ist. Das Publikum
soll zum Mitdenken angeregt werden und sich mitunter auch selbst
hinterfragen. Unser heutiges Streben nach dem Perfektionismus, dem tadellos
„Funktionieren“ eines jeden einzelnen Menschen wird in Frage gestellt. Trotz
aller Thematik soll der Humor nicht zu kurz kommen. |
|
Bühnenbild: Das
Stück soll mit möglichst wenig Kulissen und Einrichtungsgegenständen
auskommen. Daher können die Umbauten der einzelnen Bilder auch schnell vollzogen
werden. Bei allen Bildern kann zum Beispiel mit drei Wänden gearbeitet
werden, hinter denen sich die drei Gespenster jeweils verbergen. Diese Wände
dienen als Verpackungsraum, Untersuchungszimmer und Krankenzimmer. Natürlich
können die Bilder auch mit herkömmlichen Kulissen dargestellt werden. Hier
sind der Regie keine Grenzen gesetzt. Beim Untersuchungszimmer von Dr. Krause
wird ein Sofa und ein Skelett benötigt. Für die
beiden Krankenzimmer braucht es je ein Krankenbett, das jedoch für beide
Bilder verwendbar ist. |
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in zwei Akten (Spieldauer rund 65
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 3 Herren / 4 Damen |
|
Zeit: Gegenwart |
|
Ort der Handlung: im Büro der Architektin Roswitha Meili |
|
Inhaltsangabe: Roswitha
Meili, eine junge Geschäftsfrau, hat sich vor einigen Monaten selbständig
gemacht und ein Architekturbüro eröffnet. Unterstützt wird sie dabei von
ihrer Jugendfreundin Klara Spyri, die als Sekretärin amtet, und der
Raumpflegerin Barbara Weibel, die als „gute Fee“ des Hauses gilt. Doch die
Geschäfte laufen alles andere als wunschgemäss. Besonders dem
Grossindustriellen Franz Suter und dem Börsenmakler Konrad Flückiger ist
Roswitha Meili ein Dorn im Auge und darum unternehmen sie alles um ihre
Geschäfte zu boykottieren. Auch Stadtpräsident Fritz Weber ist ihr wenig
behilflich. Webers Ansichten über die Frauen sind klar, für ihn gehören
Frauen immer noch an den Herd und nicht in die Geschäftswelt der Männer. In der
Not erfindet Roswitha Meili eine imaginäre Person, den Architekten Hannibal
Schmidlin, der nun als Partner im Büro Einzug hält. Plötzlich zeigen sich die
Kunden interessiert an den Plänen von Roswitha Meili, die ihre eigenen Ideen
als diejenigen von Hannibal Schmidlin präsentiert. In der Öffentlichkeit wird
die erfundene Person schon bald als der „grossartige Hannibal“ bekannt. Immer
mehr drängen die neuen Kunden darauf, den Stararchitekten persönlich kennen
zu lernen und so bleibt Roswitha nichts anderes übrig, als selbst in die Haut
von Hannibal zu schlüpfen und sich als Mann auszugeben. Dies führt zu
allerhand Verwirrungen und kuriosen Handlungen. Besonders da sich das
Fotomodell Jacqueline Schmid stark für Hannibal interessiert. |
|
Bühnenbild: Büro
von Roswitha Meili, die als Architektin tätig ist, irgendwo in einer
Schweizer Grosstadt. Auf der linken Seite steht der Schreibtisch der
Sekretärin, auf der rechten Seite derjenige von Roswitha Meili. Ebenfalls auf
der rechten Seite befindet sich eine Polstergruppe oder ein Sofa, am besten
an der Rückwand. Die Kulisse sollte drei Türen aufweisen. Die linke Türe
führt in die Archivräume, die rechte Türe in die Privaträume von Roswitha
Meili und die hintere Türe dient als Ein- und Ausgang. Einrichtung nach
Gutdünken der Regie (zwei Computer und zwei Telefone sind notwendig). |
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in zwei Akten (Spieldauer rund 110
Minuten) |
|
Autor: Ulla Kling, Neubearbeitung durch Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 4 Herren / 7 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst 1982, Neubearbeitung 2003 |
|
Ort der Handlung: Die Handlung spielt zwischen den Häusern der
Familien Müller und Schmid in Sisseln. Sie kann aber ebenso gut an eine
andere Ortschaft angepasst werden. |
|
Inhaltsangabe: Die
Familien Müller und Schmid leben schon seit vielen Jahren als Nachbarn in
Sisseln. Doch aus der einstigen Freundschaft ist Neid, Hass und Streit
geworden. Schuld daran ist Heidi Müllers Hahn
Kolumbus. Denn immer wenn es Mitternacht schlägt kräht der Hahn, er kräht
nicht auf dem Mist, sondern im Stall, doch dies so laut und krächzend, dass
Anna Schmid nicht mehr schlafen kann. Das ist kein Wunder, denn der Stall ist
nur acht Meter von Annas Schlafzimmer entfernt. Dieses Problem spitzt sich
immer mehr zu und ist bereits zum Dorfgespräch Nummer eins geworden. Ganz
Sisseln steht buchstäblich Kopf und die beiden streitbaren Frauen würden sich
am liebsten Gift geben! Hahn Kolumbus stört jedoch nicht nur die Schlafenden,
er sorgt auch dafür, dass Heidis Töchter Christa und Vroni sich pünktlich von
ihren Liebhabern Franz und Thomas trennen. Doch Heidi ahnt, ebenso wie ihre
Mutter Lina, nichts von den Liebschaften ihrer zwei Töchter. Maria, die
jüngste der drei Geschwister, würde der Mutter ja so gerne alles erzählen,
aber immer wird sie von den zwei älteren daran gehindert. Das
Schicksal nimmt seinen Lauf: Anna klagt Heidi wegen Nachtruhestörung ein.
Mehr noch, sogar der Tierschutz wird eingeschaltet, denn was soll ein Hahn
ohne Henne. Für Anna ist dies auch der Grund für das nächtliche Schreien:
Entzugserscheinung! Da Xaver Schmid von seiner angetrauten keine Omelette
bekommt, weil diese zu sehr unter dem Krähen leidet, geht er halt, nur im
Nachthemd, zur Nachbarin. Das ist zuviel für Anna, das ist ein
Scheidungsgrund. So muss der geplagte Xaver von nun an im Stall bei Kolumbus
übernachten. Auch die Liebschaften der Müller-Töchter drohen ob dem
„Güggelchrieg“ in die Brüche zu gehen. Um Kolumbus vor dem Todesurteil zu
retten, wird eigens der Tierpsychologe Markus Knöpfli beauftragt, den Hahn zu
untersuchen. Knöpfli verliebt sich in Maria und stellt
bei der Untersuchung des kuriosen Hahns eine verblüffende Diagnose, von der
auch die Bezirksrichterin Von Allmen überrascht ist. Doch
ob dies Kolumbus am Leben erhält? Werden die beiden streitbaren Frauen wieder
Frieden schliessen? Kommen die Liebschaften der Müller-Töchter wieder ins
Lot? Fragen über Fragen, die das turbulente Lustspiel erst am Schluss
auflösen wird... |
|
Bühnenbild: Links
steht das Haus (mindestens drei Fenster) der Familie Müller mit angedeutetem
Hühnerhof und Tisch mit zwei Bänken vor dem Haus. Rechts befindet sich das
Haus der Familie Schmid. Zwischen den Häusern steht eine Strassenlaterne.
Nach hinten geht es auf einer Strasse ins Dorf. |
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in zwei Akten (Spieldauer rund 70
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Kaliolabusto, Messen - 079 630 76
12 |
|
Personen: 4 Herren / 4 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst 2004. Die Handlung spielt im
Sommer, der zweite Akt rund zehn Tage nach dem ersten Akt. |
|
Ort der Handlung: Auf dem Dornhof, irgendwo abgelegen in der
Schweizer Bergwelt. |
|
Inhaltsangabe: Agnes Plattner
lebt seit ihrer Geburt auf dem Dornhof, der sich abgelegen in der Schweizer
Bergwelt befindet. Mit ihr bewohnen und bewirtschaften ihre drei Töchter
Rita, Isabelle und Vreneli den Hof. Doch dies soll nun ein Ende haben. Ohne
Wissen der Töchter will Mutter Agnes die drei jungen Frauen an den Mann
bringen, das heisst, sie sollen verheiratet werden. Dazu nimmt sie Kontakt
auf mit einer Partnervermittlung. Deren Chef David Studer kommt gleich
persönlich auf dem Hof vorbei um sich von den drei Damen ein Bild zu machen. Und
hier beginnt schon das erste Problem. Denn David gefällt die resolute Agnes
so gut, dass er sich Hals über Kopf in sie verliebt. Doch davon will Agnes
nun wirklich nichts wissen. Ein Mann hätte ihr gerade noch gefehlt und David
muss nicht nur seelische, sondern auch körperliche Hiebe einstecken. Schon
bald geben sich die Heiratskandidaten auf dem Dornhof buchstäblich die Klinke
in die Hand um bei den jungen Damen vorstellig zu werden. Da ist der Kaufmann
Hanspeter Wüthrich, der aus dem Hof am liebsten ein Erstklass-Hotel machen
will. Des weiteren der Mechaniker Engelbert Thommen, der zwar ganz geschickt
mit Motoren umgehen kann, aber immer einen Tick bekommt, wenn ihm eine Frau
gefällt. Als dritter Kandidat tritt der junge Metzgerlehrling Rainer Frey
auf, der am liebsten gleich alle drei Töchter heiraten möchte.. Ob die
drei Töchter zu ihrem Glück finden? Wird Mutter Agnes schwach werden und den
Betörungen Davids erlegen? Der humorvolle Zweiakter, gespickt mit vielen
Pointen, wird die Fragen beantworten. |
|
Bühnenbild: Einfach
und gemütlich eingerichtete Wohnstube bei Plattners auf dem Dornhof. Es
sollten drei Türen vorhanden sein. Nach links geht es in die Schlafräume und
das Bad, nach rechts in die Küche und hinten befindet sich der Eingang.
Ebenfalls hinten sind etwa zwei Fenster vorhanden. Auf der rechten
Bühnenseite befindet sich eine Polstergruppe, auf der linken Seite ein Tisch
mit einigen Stühlen, sowie ein Buffet an der Hinterwand. |
|
Art des Stücks: Ein Stück in acht Szenen (Spieldauer rund 50
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 17, die meisten können sowohl von männlichen wie
auch von weiblichen Darstellern verkörpert werden |
|
Zeit: Im Mittelalter |
|
Ort der Handlung: im Reich Polarien |
|
Inhaltsangabe: Irgendwo
in den Wäldern des Reichs Polarien haust der berüchtigte Räuberhauptmann
Hadubrand mit seinem Gefolge. Dort, in der dunkeln geheimnisvollen Umgebung,
beginnt die Geschichte. Hadubrand hat den Plan, den wertvollen Schatz des
Königreichs Polarien aus dem Schloss der Königin Polaria zu stehlen. Damit er
dies realisieren kann, schickt er zwei seiner Räuber in die Stadt um
Informationen zu sammeln. Den Räubern gelingt es tatsächlich sich mit dem
Diener und der Magd des Schlosses anzufreunden und wichtige Hinweise zu
bekommen. Auf
dem Schloss ahnt die Königin Polaria noch nichts von dem bevorstehenden
Überfall und ist mit den Vorbereitungen des Geburtstagsfestes für ihre
Tochter, Prinzessin Goldlocke, beschäftigt. Der
Raub des Schatzes entpuppt sich in der Folge als gar nicht so einfach. Da
gibt es nicht nur die Ritter und die Schlosswächter zu bezwingen, sondern vor
allem auch der Böse Drache Elvis, der in den Wäldern vor dem Schloss haust,
muss erledigt werden. Ob dies Hadubrand und seinen Räubern gelingt? Das Stück
ist eine abenteuerliche Geschichte über eine Zeit, die Kinder und Erwachsene
gleichermassen fasziniert, das Mittelalter mit seinen Schlössern, Rittern und
Drachen. Spielbar ist das Stück für Kinder im Schulalter, es kann aber auch
ohne weiteres von Jugendlichen oder Erwachsenen dargestellt werden. |
|
Bühnenbild: 1.
Szene: Vor der Räuberhütte im Wald, in der Mitte ein Lagerfeuer / 2. Szene:
In der Taverne, hinten links die Theke, etwa drei Tische mit Stühlen / 3. und
7. Szene: Im Wald vor der Höhle des Drachen Elvis / 4. und 8. Szene: Salon
der Königin auf dem Schloss Polarien / 5. Szene: Geteilte Bühne - links die
Schatzkammer und rechts der Speisesaal / 6. Szene: Das Gefängnis - auf der
rechten Seite die Zelle, links Tisch und Stuhl vom Gefängniswärter |
|
Art des Stücks: Ein humoristisches Theater mit Musik, Gesang und
Artistik (Spieldauer rund 60 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi (nach Ideen des Ensembles WIWA
& KRAN) |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 30 Rollen, die aber gut von etwa 10 Spielern
dargestellt werden können |
|
Zeit: Zukunft, im Jahre 2027. Verfasst und
uraufgeführt im Jahre 2002 |
|
Ort der Handlung: Auf und um den Homberg im Gemeindegebiet
Effingen und Unterbözberg |
|
Inhaltsangabe: Wir schreiben das Jahr 2027. Die
Jura-Cement-Fabriken haben die Bewilligung für den Teilabbau des
Naturschutzgebietes auf dem Homberg erhalten. Doch der Start verzögert sich,
da sich auf dem Homberg das Winterquartier vom Wanderzirkus
"Allez-Hopp" befindet. Nach einer Zwangsräumung kann der Abbau
beginnen, die Bagger und Bulldozer fahren vor, doch davon gestört erwachen
die Berggeister. Die Berggeister flüchten und verbünden sich in der Folge mit
den Zirkusartisten. Während die Bergarbeiter unter miesen
Arbeitsbedingungen leiden und die Dorfbevölkerung von Effingen, aber auch aus
den umliegenden Gemeinden, vermehrt infolge Nebel und Umweltverschmutzung
erkrankt, versuchen die Berggeister und Zirkusartisten eine Lösung zu finden.
Dies gelingt ihnen tatsächlich in der Form eines "künstlichen
Zements". Durch diese weltbewegende Erfindung wird der Abbau des
Hombergs überflüssig. Doch was soll nun mit dem Gebiet geschehen? Auch hier
haben die Artisten eine grandiose Idee: Es wird eine Kletterwand errichtet,
die schnell zur Attraktion für Touristen aus aller Welt wird. Dieses Stück schildert mögliche Szenarien eines
Abbaus des Naturschutzgebietes Homberg, dies mit illusionistischen Elementen
wie die Berggeister. Es soll in keiner Art und Weise belehrend wirken,
allerdings wird angestrebt, dass sich die Zuschauer in ihrem Tun und Handeln
hinterfragen. Das Stück kann in abgewandelter Form auf viele
andere Naturschutzprobleme angewandt werden. |
|
Bühnenbild: |
|
Art des Stücks: Ein Kriminalstück in zwei Akten (Spieldauer rund
120 Minuten) |
|
Autor: Carl Slotboom, schweizerdeutsche Bearbeitung
Martin Willi (Originaltitel: „Wie met de Duivel wil eten“) |
|
Aufführungsrechte: Carl Slotboom, Dorpsstraat 12, 1657 AB Abbekerk,
Holland |
|
Personen: 2 Herren / 5 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2002, Bearbeitung
2004 Der erste Akt spielt am Mittwoch beziehungsweise
Donnerstag. Der zweite Akt eine Woche, beziehungsweise zwei Wochen später. Es
ist Frühling. |
|
Ort der Handlung: Wohnzimmer von Paul und Evelyne Wittmer in
Frick. |
|
Inhaltsangabe: Das Stück spielt im mittelgrossen Dorf Frick, im
Wohnzimmer von Evelyne und Paul Wittmer. Die Ehe der Beiden ist schon seit Jahren
nicht mehr so, wie sie sein sollte und jeder geht seinen eigenen Weg. Bereits
seit einigen Jahren hat Paul eine aussereheliche Beziehung zu der fünfzehn Jahre jüngeren Alice Hunter. Diese Liebschaft
hält er jedoch so geheim, dass er glaubt, niemand wisse davon. Eines Abends sieht eine junge Frau Paul aus der
Wohnung von Alice kommen, aus der Hilferufe zu hören waren. Als die Polizei
eintrifft stellt sich heraus, dass Alice erschossen wurde. Es wird nicht der
letzte Mord gewesen sein... Das Stück ist ein spannungsgeladener Krimi, der
alles beinhaltet was von einem guten Kriminalstück erwartet werden darf. |
|
Bühnenbild: Nach Hinten gibt es ein Fenster mit Sicht zum
Garten. Es gibt einen Kamin, ein Wohnregal mit Radio,
einen Esstisch. Am Esstisch wird gefrühstückt. Er muss nicht sehr gross
sein. |
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in zwei Akten (Spieldauer rund 65
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 4 Herren / 3 Damen |
|
Zeit: Gegenwart |
|
Ort der Handlung: Wohnstube bei Bünzlis in Nötzliswil |
|
Inhaltsangabe: Schaggi
Bünzli ist ein einfacher Buchhalter in der Firma von Karl-Josef Kälin, dem wohlhabensten
und einflussreichsten Mann von Nötzliswil. Zusammen mit seiner Frau und
seinem Sohn wohnt er in einem kleinen Häuschen. Eigentlich scheint es eine
ganz typische Schweizer Familie zu sein: der Vater arbeitet redlich und
bringt das Geld nach Hause, die Mutter verwaltet und waltet recht energisch
den Haushalt; und der Sohn hat kurz nach der Lehre allerhand Flausen, sprich
Mädchen, im Kopf. Doch
da läuft dem biederen Schaggi im strömenden Regen die junge bildhübsche
Alexandra über den Weg. Bevor er weiss wie ihm geschieht, ist er bereits Hals
über Kopf in das Mädchen verliebt. Schaggi ist im siebten Himmel und vergisst
alles um sich herum und scheint in einer anderen Welt zu schweben. Doch
wie kann er das Mädchen lieben, wo er doch „glücklich“ verheiratet ist. Und
genau hier beginnt die turbulente Handlung: Schaggi berichtet seinem Freund
Guschti von dieser Affäre und bittet ihn zugleich um Hilfe. Doch bereits
taucht das Mädchen in Schaggis Häuschen auf. Alexandra, die nichts von
Schaggis Ehe weiss, hält nun seine Frau, die resolute Roswitha, für seine
Haushälterin. Alexandra
ihrerseits ist die Tochter von Schaggis Chef, doch davon weiss Schaggi
natürlich nichts, bis zu dem Moment, wo doch tatsächlich der Herr Kälin mit
seiner eingebildeten Ehefrau erscheint. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, wo
Peter, der Sohn von Schaggi als Retter in der Not auftritt. Er gibt sich als
Freund von Alexandra aus. Nun
könnte sich die Geschichte langsam normalisieren, doch weit gefehlt. Die
verzwickte Verwechslungskomödie beginnt nun erst so richtig. Eine komische
Situation folgt nun der anderen. Neu ist, dass ein hochaktuelles Thema
unserer Zeit, die hohe Scheidungsrate, für einmal lustig und geistreich
vorgetragen wird. |
|
Bühnenbild: Eine
einfache Wohnstube, die ordentlich und gemütlich eingerichtet ist, mit Türen
nach links in die Schlafräume und nach rechts in die Küche. Der Eingang
befindet sich hinten, ebenso sollten zwei bis drei Fenster vorhanden sein.
Einrichtung nach Gutdünken der Regie. |
|
Art des Stücks: Ein humorvolles Volksstück in drei Akten
(Spieldauer rund 120 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 4 Herren / 4 Damen |
|
Zeit: Gegenwart |
|
Ort der Handlung: 1. Akt
- Restaurant zum goldenen Esel / 2. und 3. Akt - Försterhaus auf dem Kornberg |
|
Inhaltsangabe: Auf
dem schönen Kornberg im Fricktal ist buchstäblich der Teufel los. Seit vielen
Monaten treibt ein gerissener Wilddieb sein Unwesen. Unerschrocken wildert er
tagein tagaus und scheut sich nicht, das Wild praktisch vor den Augen der
Förster und Gemeinderäte zu erlegen. Die
Handlung der Geschichte beginnt aber zunächst im „goldenen Esel“, einem
bestens bekannten Landgasthof. Dort wirken der Wirt Heiri, ein
eingefleischter Junggeselle und die hübsche Serviertochter Rösli. Der Gasthof
ist Treffpunkt für die Dorfbevölkerung. Alle sind hier gern gesehene Gäste:
Der Gemeindeammann, das typische Dorforiginal Sepp, die Klatschtanten Liseli
und Annemarie, die Kornbergbäuerin Trudy und natürlich auch der neue Förster.
Dieser wird eigens eingestellt, um dem wilden Treiben ein Ende zu setzen. Aber
vorderhand scheint kein Ende in Sicht zu sein. Nein, ganz im Gegenteil.
Bereits am Tage der Ankunft des Försters nimmt die Wilderei eine muntere
Fortsetzung. Nun ist in der Folge das ganze Gespür
und seine Cleverness erforderlich, damit der Förster dem Wilddieb auf die
Spur kommt. Doch
wer ist der geheimnisvolle Täter? Welche Rolle spielt die schlaue und
durchtriebene Bäuerin Trudy, die auf dem Kornberg das schönste Anwesen, den
Tannhof, besitzt? Warum können im „goldenen Esel“ so günstige
Wildspezialitäten angeboten werden? Was hecken die Klatschtanten Liseli und
Annemarie aus und warum treiben sie sich so oft beim Försterhaus herum?
Schliesslich das Dorforiginal, der Sepp. Dieser weiss offenbar mehr als er
zugibt und vielleicht ist er gar nicht so beschränkt wie alle glauben:
Plötzlich taucht auch noch der Geist des verstorbenen Tannhofbauern auf, der
vor Jahren bei der Jagd verunglückt ist. |
|
Bühnenbild: 1.
Akt: Wirtsstube im Restaurant zum goldenen Esel. Gemütlich eingerichtete
„Landbeiz“ mit Buffet links, Stammtisch, sowie zwei bis drei weitere Tische.
Der Raum muss zwei Türen haben, eine links hinter dem Buffet, die andere etwa
in der Mitte als Eingangstür. Auf der rechten Seite sollte mindestens ein
Fenster zum Öffnen vorhanden sein. 2. und
3. Akt: Vor dem Försterhaus auf dem Kornberg. Rechts das Försterhaus, das
zugänglich sein muss und auch Fenster zum öffnen haben sollte. Im dritten Akt
befindet sich eine Bank vor dem Haus. Ebenfalls in der Nähe ist noch ein
Brunnen. Bäume und Sträucher auf der ganzen Bühne verteilt. Hintergrund -
Wald. |
|
Art des Stücks: Eine Kriminalkomödie in fünf Akten (Spieldauer
rund 100 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi (Dieses Stück ist die
schriftdeutsche Fassung des Originals „Waldemar uf heisser Spur“) |
|
Aufführungsrechte: Anfragen an Martin Willi, Frick - 079 329 19 33 |
|
Personen: 5 Herren / 5 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2003 |
|
Ort der Handlung: 1. und
5. Akt - Wohnzimmer der Frieda Müller / 2. und 4. Akt - Polizeibüro / 3. Akt -
In einer kleinen Gasse |
|
Inhaltsangabe: Im
kleinen Städtchen Herzburg herrscht die Angst, seit in der nahe gelegenen
Grossstadt Berlin der bekannte Ein- und Ausbrecherkönig Ganoven-Kurti und sein
Genosse Stinki-Billi ausgebrochen sind und in Herzburg gesichtet wurden. Bei
einem Einbruch bei der wohlhabensten Dame des Ortes, bei Frieda Müller,
deutet alles auf das Verbrecherduo hin. Ein Fall für die Ortspolizei! Da
Kommissar Meier-Schmid mit einer schweren Grippe im Bett liegt, muss der als
unbeholfen und tollpatschig bekannte Waldemar Bohnenblust den Fall
übernehmen. Voller Elan und übereifrig macht er sich denn auch an die Arbeit
- von einem solchen Fall hat er seit Jahren schon geträumt. Sieht sich der
kleine Kriminalpolizist Bohnenblust doch eher als grosser Held in einem TV-
oder Filmkrimi, denn als kleiner Polizist auf dem Lande. Allerdings tappt
Waldemar vorerst buchstäblich im dunkeln und sein
Sohn Reto, der mit dem Hausmädchen von Frieda Müller, mit Margritli, liiert
ist, trägt auch nicht gerade dazu bei, dass bei Waldemar ein Licht aufgehen
könnte. Die hübsche Mayeli, die dem tragischen Held so sehr gefällt (obwohl
er doch mit Lotti verheiratet ist), verwirrt dessen Kopf noch vollends. Wenn
er wüsste, dass eben gerade sein neuer Schwarm eigentlich die Braut von
Ganoven-Kurti ist... Das
Stück beinhaltet viele verwirrende Situationen und stellt auf humorvolle und
satirische Art und Weise die Jagd der Polizei nach einem gesuchten
Ausbrecherduo dar. Ob es dem kleinen Polizisten gelingt (vielleicht mit Hilfe
seiner Sekretärin Rosi?) die berüchtigten Verbrecher dingfest zu machen?
Welche undurchsichtige Rolle spielt eigentlich das Hausmädchen Margritli und
in welcher Beziehung steht ausgerechnet sie zu Ganoven-Kurti? Warum liegt
gerade jetzt Meier-Schmid mit einer Erkältung im Bett, nachdem er während
seiner ganzen langjährigen Amtszeit noch nie krankheitshalber vom Dienst
fernblieb? Fragen über Fragen... Der
heitere Fünfakter, mit zahlreichen Pointen gespickt, wird dafür sorgen, dass
sich das Theaterpublikum bestens amüsiert. |
|
Bühnenbild: Wohnzimmer
der Frieda Müller = Sehr wohlhabend und nobel (antike Möbel) eingerichtet:
wertvolle Gemälde an der Wand, Polstergruppe mit Clubtischchen, Wohnwand mit
Radio. Drei Türen: Eine nach hinten als Ausgang, eine links in die
Schlafräume und eine rechts in die Küche. Zwei bis drei Fenster. Telefon muss
vorhanden sein. Polizeibüro
= Muss zwei Arbeitsplätze aufweisen. Rechts befindet sich das ordentlich
eingerichtete Sekretariat von Rosi Spring, dort sollte sich auch die
Eingangstüre befinden. In der Mitte ist der Bürotisch von Waldemar
Bohnenblust. Dieser ist sehr unordentlich eingerichtet, an dessen Rückwand
hängen Poster von diversen Krimihelden aus TV und Film. Darauf steht ein
Radio. Zwei Telefone mit unterschiedlichen Klingelzeichen: eines bei Waldemar
und eines bei Rosi. Auf der linken Seite könnte sich zum Beispiel ein
Archivschrank, ein Bücherregal oder desgleichen befinden. Dort geht eine Tür
in das Büro des Polizeikommissars Meier-Schmid. Kleine
Gasse = Kann mit Vorhängen, Teppichen, Brettern und Ähnlichen angedeutet
werden. Buchten auf der Rückseite als Eingänge zu den Häusern. |
|
Art des Stücks: Ein Gesellschaftsdrama in sechs Bildern
(Spieldauer rund 100 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 6 Herren / 7 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 1999 |
|
Ort der Handlung: 1., 3. und 5. Bild - Nachtlokal „Johnnys Bar“ /
2. Bild - Zimmer von Caroline / 4. Bild - In einem Stadtpark / 6. Bild - In
der Kirche |
|
Inhaltsangabe: Das
Nachtlokal „Johnnys Bar“ in der Grosstadt Zürich ist der Polizei schon lange
ein Dorn im Auge. Bereits seit Jahren wird der Besitzer des Nachtlokals,
Johnny Dobler, genannt „Die Ratte“, des Rauschgifthandels verdächtigt. Doch
„die Ratte“, die als ungekrönter König der Unterwelt gilt, war der Polizei
bisher zu schlau. Erst als „die Ratte“ den Fehler begeht, sich die hübsche
Caroline als Tänzerin und Drogenkurier zu angeln, kommt Inspektor Ammann dem
dubiosen Dobler auf die Spur. Doch
ausgerechnet die Nacht, in der Caroline „die Ratte“ ans Messer liefern soll,
verläuft ganz anders als geplant. Schuld daran ist die Liebe, die in der
Person von Franz Hugentobler in das Leben von Caroline tritt. Franz ist ein
unzufriedener Bankangestellter, der von seiner Frau verlassen worden ist, und
sich nun in „Johnnys Bar“ ein Vergnügen leisten will. Das Zusammentreffen von
Caroline und Franz bringt die Pläne der Polizei durcheinander und die Nacht
endet in einem Chaos. Das
Thema des Stücks ist aktueller denn je und dennoch zeitlos, gilt doch die
Prostitution und somit der Handel mit Frauen als ältestes Gewerbe der Welt. Ebenso
ist das Problem der Drogen allgegenwärtig und die Krankheit Aids wird hier
dem Zuschauer ebenso ins Gewissen geführt, wie der oft hoffnungslose Kampf
der Polizei gegen die Unterwelt. Bewusst wird auf ein Happyend verzichtet,
der Zuschauer soll vielmehr das weitere Geschehen in seinem Kopf verarbeiten. |
|
Bühnenbild: Das
Bühnenbild sollte mit möglichst wenig Kulissen
dargestellt werden. Es ist von Vorteil, die einzelnen Bilder nur anzudeuten,
um so die Umbauten möglichst schnell vornehmen zu können. Als Hintergrund
könnte beispielsweise ein schwarzer Vorhang oder eine schwarze Wand dienen.
Beim Nachtlokal wird eine Theke und eine Tanzfläche benötigt sowie, je nach
Platz, einige Tische und Stühle. Im Zimmer von Caroline muss ein Bett
vorhanden sein. Im Stadtpark braucht es zwei Gartenbänke und Gebüsch. In der
Kirche genügen ein paar Holzbänke, sowie ein angedeuteter Altar mit Kreuz.
Grundsätzlich reichen für alle Bilder zwei Aufgänge (links und rechts). |
|
Art des Stücks: Ein abenteuerliches Theaterstück in zwei Akten
(Spieldauer rund 80 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi, frei nach dem gleichnamigen Roman
von Kurt Held |
|
Aufführungsrechte: Anfragen an Martin Willi, Frick - 079 329 19 33 |
|
Personen: 2 Herren / 2 Damen / 4 Knaben / 12 Mädchen |
|
Zeit: Irgendwann zwischen dem ersten und dem zweiten
Weltkrieg, es ist Sommer. |
|
Ort der Handlung: Rund um die kleine Stadt Senj im Uskokengebirge
von Kroatien. |
|
Inhaltsangabe: Ein
Klassiker, nicht nur in Sachen "Freundschaft", ist "Die rote
Zora und ihre Bande". Bereits 1941 erschienen hat die Geschichte bis
heute nichts an Attraktivität eingebüsst. Der Schauplatz der Handlung ist
Kroatien - ein Land, das seit einigen Jahren verstärkt im Blickpunkt der
Öffentlichkeit steht. Die Geschichte von der Bande um die rote Zora erhält
damit einen aktuellen Bezug zur Wirklichkeit des Zuschauers. Hauptfiguren
dieses Abenteuers sind fünf elternlose Kinder, die sich in der kroatischen
Kleinstadt Senj zu einer Bande zusammenschliessen und sich selbst "die
Uskoken" nennen. Um zu überleben begehen sie kleine Diebstähle, die
immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Senjer Bürgern führen. Branko
lebt in Senj. Er ist der Sohn eines herumreisenden Geigers (den er alle zwei
bis drei Jahre einmal sieht) und einer Tabakarbeiterin. Plötzlich stirbt
seine Mutter an einer Tabakvergiftung und Branko ist alleine. Auf dem Marktplatz
findet Branko am Boden einen Fisch und wird deshalb eines Diebstahls
verdächtigt. Er kommt ins Gefängnis. Die rote Zora befreit ihn und nimmt ihn
in ihre Bande auf, die in einer alten verlassenen Burg wohnt. Zusammen
erleben sie spannende Abenteuer. Die
Kinder verstossen zwar gegen die Konventionen der Gesellschaft, halten sich
aber innerhalb der Bande an feste Regeln: Jeder hat seine Aufgaben und einen
festen Platz in der Gruppe. Die rote Zora, das einzige Mädchen, ist die
streitschlichtende, niemals herrische Anführerin. Wer Mitglied ihrer Bande
werden will, muss eine Aufnahmeprüfung bestehen, in der er Mut und
Geschicklichkeit beweisen soll. Die oberste Regel der Gruppe ist Solidarität. Kurt
Kläber, der 1933 als Kommunist vor den Nazis aus Deutschland flüchten musste,
wählte das Pseudonym Kurt Held, um trotz Schreibverbots für Ausländer in der
Schweiz seine Bücher veröffentlichen zu können. "Die rote Zora und ihre
Bande" beruht auf einer wahren Begebenheit. Sie wurde vom Bayrischen
Rundfunk als 13teilige Fernsehserie verfilmt und 1980 zum ersten Mal
ausgestrahlt. |
|
Bühnenbild: Um
einen möglichst schnellen Umbau zu ermöglichen sollten sich jeweils nur die
notwendigsten Gegenstände auf der Bühne befinden. |
|
Art des Stücks: Eine Komödie in zwei Akten (Spieldauer rund 135
Minuten) |
|
Autor: Pierre Chesnot, Deutsche Übersetzung Wolfgang
Kirchner, Schweizerdeutsche Bearbeitung Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 3 Herren / 5 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, Bearbeitung im Jahre 2007. |
|
Ort der Handlung: Paris, Wohnung des Ehepaars Dumont. |
|
Inhaltsangabe: Eine
amüsante und turbulente Geschichte um einen Schriftsteller, der durch die ständigen
Besuche der Freundinnen seiner Frau, die bei ihr Trost und gute Ratschläge
einholen, wenn wieder einmal eine ihrer erotischen Beziehungen in die Brüche
gegangen ist, permanent am kreativen Arbeiten gehindert und zur Verzweiflung
getrieben wird. Als auch noch deren zweifelhafte Eroberungen auftauchen,
sorgen die für zusätzliches Chaos. Das kann natürlich nicht gut gehen und so
kommt es im wahrsten Sinne des Wortes zum grossen Knall, der für einige der
Beteiligten mehr als nur überraschende Konsequenzen nach sich zieht. Auch
wenn der Schriftsteller schliesslich konsterniert feststellen muss, dass
alles so bleibt wie es einmal war. |
|
Bühnenbild: Eine
hübsche Penthouse-Wohnung. Obwohl Evelyne und Philippe es modern lieben,
strahlt die Einrichtung viel Gemütlichkeit aus. Ein Teil des Charmes der
Wohnung besteht darin, dass Ordnung nicht existiert, denn hier wohnt ein
Schriftsteller. Vorne links ein Fenster zur Strasse. Links zwei Abgänge,
einer ins Schlafzimmer und zu Philippes Arbeitszimmer, der andere zum
Gästezimmer und ins Bad. Vorne rechts geht es zur Wohnungstüre, die man
jedoch nicht sieht. Hinten rechts geht es zur Küche. Hausbar,
moderne Sessel, eine Couch. |
|
Art des Stücks: Ein heiteres Stück in einem Akt, spielbar für
Kinder im Kindergarten- und Schulalter (Spieldauer rund 35 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 11, die sowohl von Mädchen wie auch von Knaben
dargestellt werden können |
|
Zeit: Zeitlos |
|
Ort der Handlung: „Traum“ |
|
Inhaltsangabe: Das
Stück handelt vom Mädchen Brigitte, das abends zu Bett geht und in einen
tiefen Schlaf fällt. Während des Schlafs träumt sie eine merkwürdige
Geschichte, die dem Publikum erzählt und vorgespielt wird. Die Fantasie der
Zuschauer wird gefordert. So ist beispielsweise der Vater des Mädchens im
Traum plötzlich der König und ihr Bruder Rolf wird zu einem Monster. |
|
Bühnenbild: Das
Stück kommt gut ohne Kulissen aus. Requisiten, Kostüme und weiteres sind aus
dem Text ersichtlich. |
|
Art des Stücks: Ein Theaterstück in sechs Szenen für Kinder im
Schulalter (Spieldauer rund 40 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 18, sämtliche 18 Rollen können gut von Kindern im
Schulalter dargestellt werden. Einige Kinder könnten auch zwei Rollen
übernehmen. Für die Rollen der Polizeihunde können auch Kinder im
Kindergartenalter dazugezogen werden. |
|
Zeit: Zeitlos, verfasst im Jahre 2002 |
|
Ort
der Handlung: 1. Szene: Zirkusmanege und Wohnwagen 2. Szene: Restaurant 3. Szene: Polizeibüro und Strasse 4. Szene: Krankenhaus 5. Szene: Museum 6. Szene: Versteck der Räuberbande |
|
Inhaltsangabe: Clown
Tarzano vom Zirkus Nonani ist traurig. Das Geld reicht nicht mehr um genügend
Nahrung für die Tiere zu kaufen. Die drei Räuber Bobby, Bruno und Fritz
wollen helfen, da sie grosse Zirkusfans sind und weil Clown Tarzano ihnen in
der Manege immer soviel Freude macht. Sie planen den Raub eines Diamanten,
der eine Million Franken wert ist. Per Zufall vernimmt aber Heiri, ein
Stammgast des Restaurant „Löwen“, von diesem vorgesehenen Diamantenraub. Die
Räuber drohen ihm, doch Heiri geht dennoch zur Polizei, wo er aber vor seiner
Aussage von einem Verbrecher niedergeschossen wird. Heiri ist aber nur schwer
verletzt und kann seine Aussage doch noch machen, was dazu führt, dass die
Polizei den Verbrechern auf die Spur kommt. Ob aber der Zirkus trotzdem zu
seinem Geld kommt? |
|
Bühnenbild: Auf
der Bühne sollten sich bei jeder Szene immer nur die wichtigsten Elemente und
Requisiten befinden, so kann der Umbau der einzelnen Szenen auch schnell
erfolgen. Das Bühnenbild der Szenen 1 und 3 ist geteilt. |
|
Art des Stücks: Ein Stück aus der Welt der Hexen und Zauberei in
zwei Akten (Spieldauer rund 55 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: rund 15 bis 20 Rollen, die Darsteller können
auch mehrere Personen verkörpern; das Hexenteam kann von kleineren Kindern
dargestellt werden, damit diese ebenfalls mitwirken können |
|
Zeit: Zeitlos, Uraufführung 1999 |
|
Ort der Handlung: Unbestimmt |
|
Inhaltsangabe: Die
Welt der Hexen und Zauberei verbirgt soviel geheimnisvolles und zugleich
faszinierendes, dass ein Theater darüber für Kinder und Jugendliche geradezu
ein Muss ist. Bewusst wird hier die Phantasie der Zuschauer gefordert und
keinen Wert auf die Richtigkeit der Ereignisse gelegt. Wer kennt sich denn
schon genau mit Hexen und Zauberei aus? Das
Stück handelt vom Kampf der guten und der bösen Hexen. Der Böse Hexenmeister
will sich die Erde mit Hilfe der Hexe Pipapo untertan machen. Dagegen wehrt
sich natürlich der Gute Hexenmeister, indem er der Hexe Muschka ein zweites
Leben gewährt. Sie soll gegen ihre eigene Schwester Pipapo um die Erde
streiten. Ob hier wohl das Gute oder das Böse siegen wird? Aufgelockert wird
das ernsthafte Thema durch viele humorvolle Szenen. |
|
Bühnenbild: Das
Bühnenbild soll so einfach wie möglich gestaltet werden. Damit können die
einzelnen Umbauten durch das Hexenteam schnell vollzogen werden und die
darstellerische Leistung der Kinder tritt in den Vordergrund. Als Hintergrund
kann ein einfacher Vorhang oder eine Wand dienen. Die notwendigen Requisiten
und Kostüme ergeben sich nach Anweisungen im Textheft und werden der Regie
überlassen. Es genügen zwei Aufgänge links und rechts. |
|
Art des Stücks: Ein von Schulkindern zu spielendes Lustspiel in
zwei Akten (Spieldauer rund 40 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: Elf Rollen, die sowohl von Mädchen wie auch von
Knaben gespielt werden können |
|
Zeit: Gegenwart |
|
Ort der Handlung: 1. Akt - Praxis der Tierärztin / 2. Akt - Büro
der Kommissarin |
|
Inhaltsangabe: Im
kleinen Dorf Herznach stürzt ein Militärflugzeug ab,
und dies ausgerechnet in den Löwenkäfig der Tierärztin Christine Ruppli. Die
Tierärztin, sowie die Kommissarin Petra Müller leisten den abgestürzten
Piloten Erste Hilfe. Doch weshalb ist das Flugzeug abgestürzt? Woher kommt
der Nebel oder der Rauch, der den erfahrenen Piloten die Sicht verschleierte
und sie irritierte? Ein schwieriger Fall für die Polizei, dies zeichnet sich
schon bald ab. Da kann auch die so genannte Augenzeugin, Frau Kammermann, nur
wenig behilflich sein, die eigentlich soviel wie gar nichts gesehen hat. Ob
des Absturzes ist der weibliche General der Schweizer Luftwaffe, Renata
Zimmermann, entrüstet und fürchtet bereits die morgendlichen
Zeitungsschlagzeilen. Doch für die Bewohner des Dorfes besteht eine ganz
andere Gefahr. Beim Absturz in den Löwenkäfig konnten nämlich die Löwen Thea
und Rex fliehen und machen nun die Gegend unsicher. Bei
den Ermittlungen durch die Polizei und die Luftwaffe wird versucht der
Absturzursache, dem geheimnisvollen „Nebel“, auf den Grund zu gehen. |
|
Bühnenbild: Das
Stück kann gut ohne Kulissen gespielt werden. Nicht verzichtet werden sollte
jedoch auf Einrichtungsgegenstände, Requisiten und Kostüme. Bei
der Tierarztpraxis befindet sich etwa in der Mitte der Bühne ein Schreibtisch
mit Stuhl. Auf dem Schreibtisch muss ein Telefon vorhanden sein. Etwas
seitlich links vom Schreibtisch steht das Krankenbett. Auf der linken Seite
stehen noch zwei Hocker. Beim
Polizeibüro steht der Schreibtisch der Polizistin rechts, darauf befindet
sich eine Schreibmaschine oder ein Computer. Links steht der Schreibtisch der
Kommissarin, davor zwei Stühle. Neben dem Schreibtisch der Kommissarin ist die Decke für den Hund, sowie ein Papierkorb. |
|
Art des Stücks: Eine Kriminalkomödie in drei Akten (Spieldauer
rund 90 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger-Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 4 Herren / 5 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2003 Der zweite und dritte Akt spielen ein Tag nach
dem ersten Akt. |
|
Ort der Handlung: 1./2. Akt: Wohnstube von Charlotte Zwiebel 3. Akt: Wohnung von Charly und Jimmy |
|
Inhaltsangabe: Charlotte
Zwiebel lebt alleine in einer gemütlichen Wohnung auf dem Lande. Ihr Leben
ist weder langweilig noch aussergewöhnlich. Bis zu dem Tag, als plötzlich
alles anders wird. Alles beginnt damit, dass Charlotte Zwiebel aus ihrer
Küche merkwürdige Geräusche hört. Diese Geräusche stammen von Charlottes
Tiefkühltruhe. Wie sie diese nun öffnet, findet sie eine scheinbar tote Frau
darin. Laut schreiend lockt sie ihre Freundin Ruthli Ryser, die gerade zu
Besuch ist, und die extravagante Nachbarin Thea Bartholomeo an. Für die drei
Frauen ist alles klar, da kann nur noch die Polizei helfen. Inspektor
Kurt Meier-Hunziker und der etwas tollpatschige Polizist Fritz Blümli
erscheinen denn auch prompt am Tatort. Begleitet werden sie von der
emanzipierten Gerichtsmedizinerin Hanna Roos. Doch als die Tiefkühltruhe
untersucht wird, fehlt von einer Toten jede Spur. Die Polizei sucht überall
nach der Toten. Doch auch eine Meldung im Radio und Fernsehen bringt keinen
Erfolg. Niemand kennt die unbekannte Frau aus der Tiefkühltruhe. Auch in den
Zeitungen kursieren Gerüchte um die „Frau Unbekannt us de Truhe“. Aufgrund
der Zeitungsberichten meldet sich eine junge Frau
namens Corina Zimmerli, die gesehen haben will, wie zwei dubiose Männer in
das Haus von Charlotte Zwiebel eingebrochen sind. Und zwar gerade an dem Tag,
als die tote Frau entdeckt wurde. Allerdings ist die
Augenzeugin der Polizei keine grosse Hilfe, da sie in ihrer Aussage immer
wieder unsicher ist. Turbulent
wird es in der Wohnung von Charlotte als sie Besuch von zwei Männern erhält,
die sich als Versicherungsexperten ausgeben, in Wirklichkeit aber die beiden
Verbrecher Charly und Jimmy sind. Offenbar sind sie auf der Suche nach etwas,
das sie verloren haben, als sie bei Charlotte eingebrochen sind. Wie gross
ist die Überraschung nun, als Thea zufällig auftaucht und sich als Schwester
von Charly und Jimmy entpuppt. Das
Stück verspricht beste Unterhaltung und Spannung. Der Inhalt ist so verzwickt
und mysteriös, dass bis zum Schluss das Ende nicht abzusehen ist. |
|
Bühnenbild: Wohnstube
von Charlotte Zwiebel: Gemütlich eingerichtet, Türen nach links in die Küche,
nach rechts in das Schlafzimmer und hinten befindet sich der Eingang. Auf der
linken Seite eine Wohnwand mit Radio, auf der rechten
eine kleine Polstergruppe mit Salontisch. Wohnung
von Charly und Jimmy: Genau das Gegenteil von Charlottes Wohnung, alles wirkt
kalt und ungemütlich. Vorhanden sind ein Tisch mit vier Stühlen, eine Kommode
und ein kleines Bücherregal. Hauseingang nach hinten. |
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in zwei Akten (Spieldauer rund 55
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 4 Herren / 6 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2002 |
|
Ort der Handlung: Wohnzimmer der Familie Hugentobler in einer
mittelgrossen Stadt |
|
Inhaltsangabe: Dass die Lebensweise von Franziska zu allerlei
Verwirrungen führt, scheint klar zu sein. Vor allem als sich ihre Tochter
Rosemarie in einen der "Zuckermänner" ihrer Mutter verliebt und die
Lebenspartnerin von Hans Wunderlin, nämlich Lea Kern, etwas von der Liebelei ihres
Hans mit Franziska ahnt. Die kuriosen Handlungen bringt aber die
Zustellbeamtin Renate Koller erst richtig in Schwung, als sie ein mysteriöses
Paket abliefert, das scheinbar weder Franziska, noch Peter gehört. |
|
Bühnenbild: |
|
Art des Stücks: Eine romantische Komödie in zwei Akten
(Spieldauer rund 130 Minuten) |
|
Autor: Frank Pinkus, schweizerdeutsche Bearbeitung
Martin Willi (Originaltitel: „Die besten Tage meines Lebens“) |
|
Aufführungsrechte: VVB, Buchweizenkoppel 19, Postfach 2045, D-22810
Norderstedt |
|
Personen: 1 Herr / 1 Dame |
|
Zeit: Gegenwart, Uraufführung 2002, Bearbeitung 2004 |
|
Ort der Handlung: Wohnzimmer von Anna und Klaus |
|
Inhaltsangabe: Anna
Schäfer ist eine attraktive Frau, fröhlich, unkompliziert und sehr direkt, verheiratet
mit Christoph, einem Gynäkologen, keine Kinder. Sie selbst ist Malerin,
ursprünglich mal Krankenschwester, aber durch die Heirat mit Christoph in der
glücklichen Lage, sich ihrem Hobby und ihrer Berufung widmen zu können. Eine
starke Frau voller Gefühle, voller Emotionen, voller Lebensfreude. Eine Frau,
die gerne lacht und dafür auch mal Unsinn macht, der ihrem Mann nicht ganz
zugänglich ist. Anna ist nicht sehr gross, aber äusserliche Grösse hat sie
gar nicht nötig. Sie fällt immer auf, man übersieht sie nie. Nicht etwa weil
sie penetrant oder laut ist, sondern einfach präsent in ihrem Optimismus und
ihrer Ausstrahlung. Klaus
Kessler ist jemand, der einem auf Anhieb sympathisch ist, der aber niemandem
auffällt. Er ist fast der klassische Verlierer-Typ, ein netter Kerl, der nie
den grossen Schritt geschafft hat, weder beruflich noch privat. Nicht dass
seine Ehe mit Ute unglücklich wäre, absolut nicht. Aber man kann auch nicht
sagen, sie sei glücklich. Dabei hätte Klaus alle Möglichkeiten, er sieht
nicht übel aus, mittelgross und kräftig, wenn auch ein bisschen unsportlich.
Aber er macht nichts aus sich und er ist nicht eben mit besonderem
Selbstbewusstsein gesegnet. Er ist Gartenbauarchitekt, und das wirklich aus
Überzeugung; aber er fühlt sich nicht wohl in der Firma, in der er arbeitet.
Und zur Selbständigkeit fehlt ihm der Mut. Seine Frau Ute ist Lehrerin für
Englisch und Sport, die treibende Kraft in der Beziehung. Auch sie haben
keine Kinder. Das
Stück beginnt als Klaus und Anna ihren Ehepartnern Rede und Antwort stehen
müssen, denn sie sind am letzten Samstag zusammen gesehen worden. Was ist
zwischen ihnen? Haben sie ein Verhältnis? Und
während die beiden dem Publikum, das in die Rolle der Ehegatten tritt,
gegenüberstehen, entwickelt sich auf der Bühne mit einfachsten szenischen
Mitteln die Geschichte einer fast lebenslangen Freundschaft. Auch wenn es zu
Beginn bei ihrem Kennen lernen, am ersten Schultag, gar nicht so aussah.
Klaus und Anna treffen sich immer wieder, beim Tanzkurs, als Klaus in der
Rekrutenschule ist, vor der Sauna, in der Geisterbahn... Die Vorzeichen
dieser Treffen sind selten günstig und so enden diese meistens im Chaos. Und
doch entwickelt sich, von beiden unbemerkt, eine Freundschaft, die stärker
und stärker wird. |
|
Bühnenbild: Ein
heller, klarer Einheitsraum. Wenige Requisiten bilden die einzelnen Stationen
(Szenen). Rechts die Ecke für Klaus, links die für Anna. „Ecke“ heisst hier:
ein Stuhl, eine Art Paravent zum Umziehen, eine Garderobenstange mit allen
nötigen Kostümen für beide. |
|
Art des Stücks: Ein Psychoschauspiel in zwei Akten (Spieldauer
rund 110 Minuten) |
|
Autor: Alan Ayckbourn, Deutsche Übersetzung Inge Greiffenhagen
und Bettina von Leoprechting, Schweizerdeutsche Bearbeitung Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Rowohlt Verlag GmbH, Hamburger Strasse 17,
D-21465 Reinbek Die schweizerdeutsche Bearbeitung ist nicht im
Verlag erhältlich. |
|
Personen: 3 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, Bearbeitung des Stücks im Jahre 2008.
Es ist August, die Handlung spielt innerhalb von zwei Tagen. |
|
Ort der Handlung: Garten des Elternhauses von Anna Maria und
Michaela Schmid, irgendwo in einem kleinen Schweizer Ort. |
|
Inhaltsangabe: Anna
Maria Schmid kommt nach vielen Jahren wieder in ihr Elternhaus zurück, das sie als Teenager verlassen hat. Ihr Vater ist
verstorben und hat sie überraschend trotz vieler Streitigkeiten als
Universalerbin eingesetzt. Das erstaunt Anna Maria sehr, hat doch
schliesslich ihre jüngere Schwester Manuela ihren Vater bis zu seinem Tode
gepflegt. Doch schon bald erfährt die herzkranke Anna Maria, dass Manuela die
Fürsorge für ihren Vater nicht ernst genommen hat. Cécile Huber, die
ehemalige Pflegerin, taucht auf und verlangt von Anna Maria eine hohe
Geldsumme für ihr Schweigen. Ansonsten wird sie der Polizei erzählen, dass
Manuela ihren eigenen Vater umgebracht hat. Sie hat sogar Beweise dafür, doch
Anna Maria kann es nicht fassen. Der Kampf gegen die Erpresserin vereint die
beiden Schwestern, die eigentlich wie Feuer und Wasser sind und die sich
jahrelang nicht gesehen haben. Augenscheinlich sehr zum Leidwesen von Cécile,
doch der Schein trügt, und schliesslich ist alles anders als man denkt. Wer
aber treibt schlussendlich wer in den Tod? Wer macht gemeinsame Sache im
infamen Spiel um das horrende Schweigegeld? Das Stück erzählt auf
hintergründige Weise die Geschichte von drei Frauen, die als Kind nicht
geliebt wurden und später aus Verzweiflung zu menschlichen Bestien werden.
Abermals zeigt sich der Autor Alan Ayckbourn, der Meister des bösen Humors,
von seiner besten, abgrundtiefen Seite. |
|
Bühnenbild: Ein
ungepflegter Garten, ziemlich gross, beinahe schon ein Park. Auf der linken Seite
ein kleiner Pavillon mit einem Schaukelstuhl, dort geht es auch weiter ins
Haus (hinten links) oder auf die Strasse (vorne links). Auf der rechten Seite
ein angedeuteter Tennisplatz, der mit einem Gitter umzäunt ist. Durch das
Gitter führt eine Türe auf den Platz hinaus. Rechts vorne der Auftritt von
der Strasse. Auf der Bühne, beziehungsweise im Garten, befinden sich einige
Sträucher, sowie hinten eine durch einige Stufen erreichbare Erhöhung. Auf
dieser Erhöhung befindet sich eine Bank, sowie ein
im Boden versenkter Brunnen, der durch eine Falltüre geöffnet werden kann.
Der Brunnen muss so gross sein, damit eine Person sich darin verstecken kann. |
|
Art des Stücks: Ein Westerntheater für Kinder im Schulalter in
fünf Szenen (Spieldauer rund 25 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: rund 10 Rollen, die sowohl von Mädchen wie auch
von Knaben dargestellt werden können |
|
Zeit: Irgendwann zur Zeit des Wilden Westens, etwa
zwischen 1890 und 1900. Verfasst im Jahre 2003 nach Ideen anlässlich einer
Kindertheater-Workshop-Woche. |
|
Ort der Handlung: 1. Szene: Schwarze Höhle / 2. Szene: Sheriffbüro
/ 3. Szene: Lagerfeuer im Indianerdorf / 4. Szene: Gefängnis im Sheriffbüro /
5. Szene: Lagerfeuer im Indianerdorf |
|
Inhaltsangabe: Irgendwo in den nordöstlichen Bergen von Amerika
liegt die schwarze Höhle, hier lebt Mongo als Einsiedler. Sein ganzer Stolz
ist sein Gold, das er hier vor vielen Jahren in der schwarzen Höhle gefunden
hat. Im Tal, im Reservat der Irokesen leben unter anderem die Indianer
Glitzerstern und Kristallo. Schon seit vielen Monaten haben sie und ihre
Familien zu wenig zu essen und sie sehen nur noch eine Lösung für ihr
Problem, den Raub des Goldes in der schwarzen Höhle. Ihr Häuptling Roter
Tornado weiss von ihrem Vorhaben, aber er verhindert es nicht. Der Raub des Goldes gelingt, doch Mongo kann den
Dieb erkennen und berichtet alles dem Sheriff Patrick. Dieser verhaftet
zusammen mit seinem Hilfssheriff Buddy die beiden räuberischen Indianer. Doch
damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende, denn Glitzerstern und Kristallo
können flüchten und es kommt zu einem nicht erwarteten Ende. Das Stück ist gut geeignet für darstellende
Kinder im Schulalter. Da es trotz des ernsten Themas zu keinen Gewaltszenen
kommt, kann das Stück auch für Kleinkinder als Zuschauer empfohlen werden.
Während den Umbauten der einzelnen Szenen durch die Indianerkinder ist
Häuptling Roter Tornado zugleich der Erzähler der Geschichte. |
|
Bühnenbild: Das Bühnenbild ergibt sich aus dem Ort der
Handlung und soll so einfach wie möglich dargestellt werden, damit auch die
Umbauten der einzelnen Szenen schnell durch die Indianerkinder erfolgen
können. |
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in zwei Akten (Spieldauer rund 65
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 4 Herren / 4 Damen |
|
Zeit: Gegenwart |
|
Ort der Handlung: Empfangshalle im Hotel zum letzten Taler in
Goldenwil |
|
Inhaltsangabe: Das
Hotel zum letzten Taler in Goldenwil steht kurz vor dem Konkurs. Die Gäste
und somit auch das Geld bleiben schon lange aus. Auf Anweisung des Besitzers
musste Hoteldirektor Kurt Meier aus Kostengründen bereits sämtliches Personal
entlassen, mit Ausnahme des Dieners Peter Nägeli und des Dienstmädchens Heidi
Müller. Aber nicht nur im Hotel, sondern im ganzen Dorf ist die Rezession
spürbar. So sind auch Peters Kollege Seppli Schmid und auch seine Freundin
Susanna Stalder derzeit arbeitslos. In Anbetracht der Notlage gibt es für
Peter nur eine Lösung, seine Tante Charlotte Nägeli aus den USA muss helfen.
Denn immerhin ist Tante Charlotte Millionärin, was liegt also näher, als die
Tante einzufliegen um an ihr Geld zu kommen. Um der
Tante den Flug in die Schweiz schmackhaft zu machen, gibt sich Peter als
Hotelbesitzer aus und offeriert Charlotte Gratisferien. Doch im Hotel trifft
die reiche Tante ausgerechnet auf Margrit Hugentobler, ihre Klassenkameradin,
die ihr seinerzeit den Freund ausgespannt hat und will gleich wieder
abreisen. Nun sind also List und Tücken angesagt, um doch noch an das
wichtige Geld zu kommen. Das Stück verspricht amüsante und beste Unterhaltung
um Verwechslungen und Verwirrungen. |
|
Bühnenbild: Das
Bühnenbild zeigt in beiden Akten die Empfangshalle im Hotel zum letzten Taler
in Goldenwil. Das Hotel hat schon bessere Zeiten gesehen und sieht dementsprechend
heruntergekommen aus. Links steht die Rezeption, in der Mitte befindet sich
die grosse Eingangstüre und rechts geht es in das Restaurant, sowie in die
Hotelzimmer. Es sind also vier Ein- und Ausgänge notwendig: Links hinter der
Rezeption, in der Mitte, sowie zweimal nach rechts. Beim mittleren Ausgang
sollte man hindurch sehen können. In der Empfangshalle befinden sich ein
Tisch mit einigen Stühlen sowie eine Polstergruppe mit Salontischchen. Die
Möbel erinnern eher an ein Armenhaus, als an ein Hotel. |
|
Art des Stücks: Eine Komödie in drei Akten (Spieldauer rund 75
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi (Dieses Stück ist die
schriftdeutsche Fassung des Stücks "De grossartig Hannibal") |
|
Aufführungsrechte: Plausus Theaterverlag, Kasernenstrasse 56,
D-53111 Bonn |
|
Personen: 3 Herren / 4 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2004 Der zweite Akt spielt vier Wochen später, der
dritte Akt einen halben Tag nach dem zweiten Akt. |
|
Ort der Handlung: Im Büro der Architektin Roswitha Meili. |
|
Inhaltsangabe: Roswitha
Meili, eine junge Geschäftsfrau, hat sich vor einigen Monaten selbständig
gemacht und ein Architekturbüro eröffnet. Unterstützt wird sie dabei von ihrer
Jugendfreundin Klara Spindler, die als Sekretärin amtet, und der
Raumpflegerin Barbara Weibel, die als "gute Fee" des Hauses gilt.
Doch die Geschäfte laufen alles andere als wunschgemäss. Besonders dem
Grossindustriellen Franz Sutter und dem Börsenmakler Konrad Flückiger ist
Roswitha Meili ein Dorn im Auge und deshalb versuchen sie alles um ihre
Geschäfte zu boykottieren. Auch Stadtpräsident Fritz Weber ist ihr wenig
behilflich. Webers Ansichten über die Frauen sind klar, für ihn gehören
Frauen immer noch an den Herd und nicht in die Geschäftswelt der Männer. In der
Not erfindet Roswitha Meili eine imaginäre Person, den Architekten Hannibal
Schmidt, der nun als Partner im Büro Einzug hält. Plötzlich zeigen sich die
Kunden interessiert an den Plänen von Roswitha Meili, die ihre eigenen Ideen
als diejenigen von Hannibal Schmidt präsentiert. In der Öffentlichkeit wird
die erfundene Person schon bald als der "tolle Hannibal" bekannt.
Immer mehr drängen die neuen Kunden darauf, den Stararchitekten persönlich
kennen zu lernen und so bleibt Roswitha nichts anderes übrig, als selbst in
die Haut von Hannibal zu schlüpfen und sich als Mann auszugeben. Dies führt
zu allerhand Verwirrungen und kuriosen Handlungen. Besonders da sich das
Fotomodell Jacqueline Schmid stark für Hannibal interessiert. |
|
Bühnenbild: Büro
von Roswitha Meili, die als Architektin tätig ist, irgendwo in einer
deutschen Grossstadt. Auf der linken Seite steht der Schreibtisch der
Sekretärin, auf der rechten Seite derjenige von Roswitha Meili. Ebenfalls auf
der rechten Seite befindet sich eine Polstergruppe oder ein Sofa, am besten
an der Rückwand. Die Kulisse sollte drei Türen aufweisen. Die linke Türe
führt in die Archivräume, die rechte Türe in die Privaträume von Roswitha
Meili und die hintere Türe dient als Ein- und Ausgang. Einrichtung nach
Gutdünken der Regie, zwei Computer und zwei Telefone sind notwendig. |
|
Art des Stücks: Ein Lustspiel in einem Akt (Spieldauer rund 40
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 3 Herren / 4 Damen |
|
Zeit: Gegenwart |
|
Ort der Handlung: Gartenwirtschaft |
|
Inhaltsangabe: Viele Jahre
hat der Einsiedler Hansi in einem Baumhaus auf einem Tannenbaum gelebt.
Dieser befand sich auf dem Guggishorn. Jetzt, da er etwas älter geworden ist,
bewohnt er eine bescheidene Hütte in der Nähe des Berggasthauses „Ochsen“.
Sehr zum Missfallen der Ochsenwirtin Therese, die seine Hütte als Schandfleck
betrachtet und dies als Grund für die ausbleibenden Touristen sieht. Daher
bittet sie die Gemeinderätin Marisa Hurter, dafür zu sorgen, dass Hansi seine
Hütte verlässt. Doch dies ist leichter gesagt als getan, denn Hansi entpuppt
sich mit Hilfe seines Freundes Guschti, einem waschechten Landstreicher, als
hartnäckiger Widersacher. Da muss gröberes Geschütz aufgefahren werden, und
Rita, die extravagante Schwester von Hansi soll ihn in ein Heim versorgen. Ob
dies gelingt, und warum der Briefträger Seppli sich so oft im Gasthaus
aufhält, das bleibt zunächst ein Geheimnis. Geheimnisvolles unternimmt aber
auch Rosi, die Tochter von Therese. Was treibt sie bloss des Nachts bei der
grossen Wettertanne? |
|
Bühnenbild: Auf
der linken Seite der Bühne steht das Berggasthaus „Ochsen“, davor die
Gartenwirtschaft. Das Wirtshaus sollte einen Eingang haben, sowie Fenster zum
öffnen. Im Hintergrund ist eine Berglandschaft zu sehen, von dort ist auch
der Aufstieg aus dem Dorf zum Gasthaus. Auf der rechten Bühnenseite steht
eine alte Wettertanne. Daneben steht eine kleine Hütte mit der Aufschrift
„Nimm dir Zeit fürs Leben“. Die Hütte ist sehr bescheiden, weist eine Türe
und ein Fenster auf. |
|
Art des Stücks: Eine Gesellschaftskomödie in zwei Akten
(Spieldauer rund 90 Minuten) |
|
Autor: Gabriel Barylli, schweizerdeutsche Bearbeitung:
Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger-Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 3 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, Schweizerdeutsche Bearbeitung 2003.
Das Stück spielt am Valentinstag, sowie zwei Wochen später. |
|
Ort der Handlung: Altstadtwohnung in Laufenburg |
|
Inhaltsangabe: Jennifer Pfister ist Psychologin und Linda Huggel
arbeitet als Sekretärin in einer Werbeagentur. Die beiden wohnen seit kurzem
zusammen in einer Altstadtwohnung in Laufenburg und kommen gut miteinander
aus - nur in Bezug auf Männer nicht. Während Jennifer seit Jahren ihrer
verflossenen Liebe nachtrauert, hat sich Linda auf das Sammeln von Männern
und das Ablehnen von Heiratsanträgen spezialisiert. Kein Wunder, dass sich die beiden immer wieder
in die Haare kriegen! Als Jennifer Linda die siebenjährige Ehe zwischen
Manuel und Barbara Meili als leuchtendes Beispiel vor Augen halten will,
klingelt es an der Tür: Die am Boden zerstörte Barbara. Ihr Ehemann hat sie
mit seiner Sekretärin betrogen...! Barbara zieht kurzerhand in der Frauen-WG ein
und sorgt für weitere gesellschaftliche Konflikte. Jennifers Ex-Mann bittet
um eine Verabredung, und dies ausgerechnet am Valentinstag - wenn das nur gut
geht. Linda aber macht eine beachtliche Wandlung mit, und dies nicht nur
psychisch, auch körperlich verändert sich Linda nicht ganz freiwillig... Diese Gesellschaftskomödie besticht mit
tiefgründigem Humor zum Thema „Männer“, ohne jedoch beleidigend zu wirken.
Ein Stück, das zu Freudentränen rührt und gleichzeitig auch sentimental
wirken wird. |
|
Bühnenbild: Ein spärlich
eingerichtetes Wohnzimmer. Zwei Auf- und Abgänge: Einer als Ein- und Ausgang
zur Wohnung und einer in Küche, Bad und Schlafzimmer. Auf der Bühne werden
benötigt: Telefon mit Anrufbeantworter, erhöhte Liegecouch, imaginärer
Spiegel, zwei Stühle; sowie ein Regal mit CD-Player, Getränken und Vase mit roten
Rosen. |
|
Art des Stücks: Eine Komödie in zwei Akten (Spieldauer rund 55
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 3 Herren / 4 Damen / Je nach Wunsch der Regie
können noch einige Statisten (Zugsreisende, Restaurantgäste) eingebaut
werden. |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2002 |
|
Ort der Handlung: irgendwo in einem grossen Schweizer Bahnhof |
|
Inhaltsangabe: Das Zeltrestaurant ist Treffpunkt von
verschiedenen, sehr unterschiedlichen Personen. So treffen sich
beispielsweise jeden Morgen um acht Uhr der stellenlose Arzt Dr. Peter von Arx,
der Clochard Kurti und der Tierpfleger Fritz Widmer, der im städtischen Zoo
für die gefährlichen Tiere zuständig ist. Aber auch das Callgirl Corinne ist
ein regelmässiger Gast, ebenso wie die Studentin Fabienne. Bedient werden die
Gäste von der fröhlichen, stets freundlichen Serviertochter Uschi. Alles nimmt seinen gewohnten Gang bis zu dem
Morgen als plötzlich alles ganz anders ist. Am Eingang des Zeltrestaurants
hängt das Schild "Hüt isch Sälbschtbedienig" und von der Wirtin und
der Serviertochter fehlt jede Spur. Wo sind sie wohl geblieben, ob sie wohl
einem Verbrechen zum Opfer gefallen sind? Kurzentschlossen übernimmt Corinne
das Zepter im Restaurant, dies tut sie so gekonnt und charmant, dass Fritz
sie umschwärmt, was wiederum Fabienne nicht gefällt, die schon lange ein Auge
auf Fritz geworfen hat. Das Stück könnte so oder ähnlich auf jedem Bahnhof
passieren. |
|
Bühnenbild: |
|
Art des Stücks: Freilichttheater, verfasst für das 800jährige
Jubiläum der Städte Laufenburg am Rhein (Spieldauer rund 100 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Anfragen an Martin Willi, Frick - 079 329 19 33 |
|
Personen: Rund 35-40 Textrollen, sowie ca. 20-25 Statisten |
|
Zeit: zwischen 1618 und 2207 |
|
Ort der Handlung: Laufenburg am Rhein |
|
Inhaltsangabe: Das hier vorliegende Werk eines
Freilichttheaters entführt das Publikum in das Laufenburg während des
Dreissigjährigen Krieges von 1618 bis 1648, sowie in die Nachkriegszeit bis
ins Jahre 1660 als in Laufenburg das Kapuzinerkloster an den Kapuzinerorden
übergeben wurde. Fricktal war Kriegsschauplatz und Laufenburg wurde mehrmals
zwischen den schwedischen, kaiserlichen und schliesslich französischen
Truppen hin- und hergerissen. Die Menschen litten unter Hunger, Pest,
Plünderungen und Gewalt. Erzählt wird die Geschichte des Paters Ignatius
Eggs, der eine wichtige Funktion bei der Realisation des Kapuzinerklosters in
Laufenburg inne hatte. Die Grundsteinlegung für das Kloster war am 14. Juni
1652, die Aufrichtung des Kreuzes erfolgte zwei Jahre später. Am 4. April
1660 fand die Übergabe der Kirche und des ganzen Klosterkomplexes an die
Kapuziner durch den Basler Weihbischof Thomas Heinrich statt. Nebst der
Tätigkeit um das Kapuzinerkloster soll Pater Ignatius auch eine bedeutende
Rolle im Kampf der Untertanen und Bauern gegen die Besetzer der Stadt
Laufenburg gehabt haben. Ignatius Eggs wird hier in diesem Werk als
Bauernkaiser tituliert. Einen Bauernkaiser soll es während des
Dreissigjährigen Krieges tatsächlich gegeben haben, ob es aber wirklich
Ignatius Eggs war, das sei dahingestellt. Auch die Autorin Petra Gabriel
nennt Eggs in ihrem Roman "Die Gefangene des Kardinals" als Bauernkaiser,
weist aber ebenfalls darauf hin, dass dies nicht erwiesen sei. Vor allem
aufgrund seines Jahrgangs erscheint es mir persönlich nicht realistisch, dass
Pater Ignatius der Bauernkaiser war, dennoch nimmt er hier in diesem Werk
diese Rolle ein. Was die geschichtlichen Ereignisse betrifft
halte ich mich weitgehend an die erwiesenen Fakten und Tatsachen, wie diese
überliefert wurden, wobei in den Details Ergänzungen und Ausschmückungen
vorgenommen wurden, die urkundlich nicht belegbar sind. Vieles ist reine
Fiktion, vielleicht aber trifft diese Fiktion mit der Wahrheit in manchen
Dingen überein. Was wissen wir denn schon ganz genau wie es war vor fast
vierhundert Jahren... Nebst all den dramatischen Ereignissen soll dem
Zuschauer aber auch Freude und Liebe gezeigt werden, auch wenn die Liebe
nicht immer von einem glücklichen Ende gesegnet ist. So auch die Liebe von
Pater Ignatius zu Magdalena, einem einfachen Mädchen aus Kleinlaufenburg. Das Stück beginnt jedoch nicht in der
Vergangenheit während des Dreissigjährigen Krieges sondern in der Zukunft,
ein Wechselspiel zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft soll die
Zuschauer nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen... Noch ein Wort zur angewandten Sprache: das Stück
wurde in einem einheitlichen Schweizerdeutsch verfasst: Also alle Figuren
(Laufenburger, Franzosen, Schweden etc.) sprechen in der gleichen Sprache.
Auch auf die im 17. Jahrhundert, selbst in der Familie oder unter Freunden,
übliche Sieform, habe ich der Einfachheit halber verzichtet. Dies aus Gründen
der Verständlichkeit für Spieler wie auch für Zuschauer. |
|
Bühnenbild: |
|
Art des Stücks: Eine Komödie in zwei Akten (Spieldauer rund 115
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi (Dieses Stück ist die
schriftdeutsche Fassung des Originals „Panik i de Rathuusgass“) |
|
Aufführungsrechte: Anfragen an Martin Willi, Frick - 079 329 19 33 |
|
Personen: 5 Herren / 7 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2004 Der erste Akt spielt an einem Montag, der zweite
Akt am Dienstag. |
|
Ort der Handlung: Rathausgasse einer Grossstadt in Deutschland. |
|
Inhaltsangabe: Das
Rathauscafé in der Rathausgasse einer Deutschen Grossstadt ist Ort der
turbulenten Handlung. Die Abgeordneten des Landtages tagen während einer
Woche mit dem Ziel, ein neues Leitbild für das Bundesland zu entwerfen. Doch
bereits am ersten Tag der Session kommt es im Landtag zu Auseinandersetzungen
zwischen den Abgeordneten Kurt Jordi und Brigitte Larsen. Es geht um einen
Gesetzesentwurf von Dr. Hans von Grafenried, seines Zeichens Präsident einer
mittelgrossen Partei. Dessen Parteisekretär Peter Kesselring versucht ihn zu
erreichen, doch vergeblich, denn von Grafenried vergnügt sich lieber mit den
„leichten“ Mädchen Maleika Call und Angela Me, als sich mit unnötigen
politischen Diskussionen herumzuschlagen. So
kommt es, dass Kesselring den Politiker im Rathauscafé aufspürt und ihn von
Maleika und Angela wegholen will, um Schlimmeres im Rathausgebäude zu
verhindern. Zeuge davon werden die Wirtin Christine Hürzeler, der Stammgast
und Clochard Gustav Kleiber und die Kioskfrau Lisa Probst. Dieser Eklat ist
aber erst der Beginn von noch viel ereignisreicheren Taten. So
stellt die Tochter der Wirtin, Verena Hürzeler, ihren neuen Freund Igor Popov
vor, der offensichtlich aus dem Ostblock stammt. Dieser entpuppt sich
zunächst als Bauunternehmer, dann als Mafiaboss, und schliesslich als
Zuhälter. Ein gefundenes Fressen für die Journalistin Sybilla von Grafenried,
die just in dem Moment in das Rathauscafé kommt, als Popov dem Politiker von
Grafenried, der natürlich Sybillas Vater ist, einen mysteriösen Briefumschlag
zusteckt. Schon steht in der nächsten „Bild“: „Korrupter Politiker nimmt
Schwarzgeld von Drogendealer“. Der Auftakt zu kaum noch endenden Verwirrungen
und Irrungen... Immer mehr dreht sich alles um Igor, der zwar allerseits
bekannt, aber dennoch unbekannt ist. |
|
Bühnenbild: Auf
der linken Seite befindet sich das Gartenrestaurant des Rathauscafé mit etwa
drei Tischen und Stühlen sowie Buffet. Auf der rechten Seite steht ein
kleiner Kiosk. An der hinteren Bühnenseite steht, eventuell nur angedeutet,
ein Haus mit roter Lampe am Fenster. |
|
Art des Stücks: Kriminalstück in fünf Akten (Spieldauer rund 100
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 4 Herren / 5 Damen |
|
Zeit: Zeitlos, verfasst im Jahre 2002 |
|
Ort der Handlung: Die Villa von Lord Miller, die in einer einsamen
Gegend am Waldrand liegt. |
|
Inhaltsangabe: Irgendwo
in einer einsamen Gegend am Waldrand liegt die luxuriöse Villa des englischen
Millionärs Lord Miller. Dieser ist vor über 30 Jahren in die Schweiz gekommen
und lebt hier abgeschieden von der Zivilisation. Er hat nur wenig Kontakt zur
Aussenwelt. Die einzigen Personen, die er um sich duldet sind die
Hausangestellte Dorothee, der Diener Peter und der stumme Gärtner
Müller-Meier. Zudem gibt es des Öfteren Besuch von einer jungen hübschen
Dame, von Adeline Stiftner, die offenbar die Geliebte des Lords ist. Eines
Morgens ruft in der Nähe des Hauses eine Krähe, dies tut sie so laut, dass
die Hausangestellte Dorothee erwacht. Im Wohnzimmer findet sie die Leiche des
Lords mit einem Messer im Rücken. Als jedoch die Polizistin Ode und der Arzt
Kinski eintreffen ist die Leiche spurlos verschwunden. Eine mysteriöse
Angelegenheit. Wer ist der Mörder oder die Täterin, oder gab es gar keinen
Mord? Am
gleichen Tag stirbt die Hausangestellte Dorothee unter merkwürdigen
Umständen, und wieder krähte zur Tatzeit eine Krähe! Es sollte nicht der
letzte Todesfall sein. Auch die Schwester von Lord Miller, die eigens aus
England anreist, und die Nachbarin Klothilde Tüchner werden Opfer eines
unbekannten Täters. Beide Male war wieder die Krähe
zu hören. |
|
Bühnenbild: In
allen drei Akten: Das Wohnzimmer von Lord Miller, luxuriös ausgestattet. In
der Mitte steht ein Tisch mit mehreren Stühlen, darüber hängt ein
Kronleuchter. Hinten an der Wand eine grosse Standuhr. Türen nach links in
die Schlafräume, nach rechts in Küche und Bad, hinten ist der Eingang.
Weitere Einrichtung nach Gutdünken der Regie. |
|
Art des Stücks: Komödie in zwei Akten (Spieldauer rund 110
Minuten) |
|
Autor: Anthony Marriott und Bob Grant (Originaltitel
"No Room for Love"), Neubearbeitung durch Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 Die vorliegende Bearbeitung ist nicht im Verlag
erhältlich. |
|
Personen: 3 Herren / 7 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, an einem Samstagabend im Spätsommer.
Neubearbeitung des Stücks im Jahre 2006. |
|
Ort der Handlung: Im Hotel Schweizerhof in Laufenburg, anlässlich
einer Musikfestwoche. |
|
Inhaltsangabe: Das altehrwürdige Hotel Schweizerhof in
Laufenburg hat schon bessere Zeiten gesehen, aber diese liegen schon viele
Jahre zurück. Trotz seiner Baufälligkeit hat es den Charme seiner früheren
Tage bewahrt. Geleitet wird das Hotel von der jungen Direktorin Katharina
Fischer. Diese hat das Hotel von ihrem Onkel geerbt, obwohl sie eigentlich
gar kein grosses Interesse am Hotelierleben hat. Viel lieber würde sie eine
Weltkarriere als Erfinderin von Parfüms machen. In ihrer Freizeit hat sie
bereits einige neue Parfümdüfte kreiert, die sie nun zum überdecken des abgestandenen
Geruchs der Teppiche und Gardinen benötigt. Ihre rechte Hand im Hotel ist
ihre etwas tollpatschige Tante Therese, die erstens nicht gerne arbeitet und
zweitens vor allem auf das Trinkgeld der Gäste aus ist. Auch das
Zimmermädchen Dora Hugentobler scheint nicht sonderlich von ihrer Arbeit
angetan und ist für Albert nur ein notwendiges Übel. Meist beherbergt das Hotel lediglich einzelne
Touristen. Da aber zur Zeit eine Musikfestwoche
stattfindet, ist das Hotel bis zum letzten Bett ausgebucht. Es sind aber
nicht nur Musikanten wie zum Beispiel der Hornist Hubert Jäger mit seiner
Ehefrau Rosa, die im Hotel logieren. Auch Georg Gabathuler, Arzt aus Zürich,
hat hier ein Doppelzimmer gebucht. Aber nicht etwa mit seiner Ehefrau,
sondern mit seiner jungen und hübschen Sprechstundenhilfe Michèle Hübscher,
mit der er so gerne ein Verhältnis hätte. Seine Gattin wähnt er weit weg,
während diese glaubt, ihr Mann spiele in Klosters Golf. Da aber eine
Harfenistin des Festivals erkrankt ist, wird eine Stellvertretung im Hotel
einlogiert. Diese Stellvertretung ist keine andere als Eva Gabathuler, die
Frau von Georg! Auch das frisch vermählte Paar
Hansruedi und Annemarie Schmid wollen auf ihrer Ferienreise im Hotel die
sehnsüchtig erwartete Hochzeitsnacht verbringen. Das Schicksal nimmt seinen
Lauf: Es sind mehr Reservationen vorhanden als Zimmer. Die Hoteldirektorin
ist überfordert und schaukelt zusammen mit Therese und Dora die Situation
allmählich ins Chaotische hoch... |
|
Bühnenbild: Erste Etage des Hotels Schweizerhof. Auf der
rechten Seite ist ein Korridor, von dem zur Rampe hin nach rechts der Eingang
zum Lift abgeht. Dahinter rechts die Türe zum Zimmer 18. Der Korridor geht
weiter nach hinten, wo Zimmer 12 zu sehen ist und dann nach rechts ins Off,
wo sich Zimmer 11 befindet. Der Raum wird beherrscht durch Zimmer 12a (alias
13), der "Hochzeits-Suite", zu der die Türe vom Korridor nach links
abgeht. In Zimmer 12a gibt es ein Doppelbett
(darüber eine Hängelampe), ein Nachttisch mit Wasserkaraffe und Glas, ein
Wandtelefon, ein Stuhl und ein Papierkorb. Vom Zimmer 12a aus führt eine
Balkontüre auf einen die gesamte Etage umlaufenden Balkon. Auf der linken
Seite befinden sich die Türen zum Badezimmer und in die Garderobe. Die
Hochzeits-Suite hat keine Türnummer. Es gibt Lichtschalter über dem Bett und
an der Eingangstüre zu Zimmer 12a. Vor der gesamten Front des Bühnenbildes
deutet ein mottenzerfressener Läufer an, dass der Korridor rechtswinklig nach
links weitergeht. Am Ende des sichtbaren Teils dieses Läufers ist die Türe zu
Zimmer 14. Der Läufer geht links ins Off. Am hinteren Ende des Korridors
sieht man ein Schild mit der Aufschrift "Treppe und Notausgang".
Ein ähnliches Schild mit der Aufschrift "Bad und Toilette" zeigt
nach links in den verschwindenden Korridor. |
|
Art des Stücks: Kriminalstück mit Musik und Gesang in zwei Akten
(Spieldauer rund 100 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi, frei nach dem gleichnamigen Roman
von Friedrich Glauser |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 7 Herren / 7 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2008. Die Handlung
spielt innerhalb von drei Tagen, es ist September. |
|
Ort der Handlung: Die Psychiatrische Klinik „Himmelsfrieden“,
irgendwo in der Schweiz. |
|
Inhaltsangabe: Eine
Psychiatrische Klinik, irgendwo in der Schweiz: Der Direktor ist
verschwunden, der Patient Hansjörg Pieterlen, ein Kindsmörder, ausgebrochen.
Der Polizeibeamte Jakob Studer, ein ehemaliger Kommissar, der in einem Fall
von Wirtschaftskriminalität einem hohen Tier auf die Zehen trat, und deswegen
wieder zum Wachtmeister degradiert ist, blickt hinter die Kulissen
psychiatrischer Theorien und Therapien. Er versucht nicht nur einem
Verbrechen auf die Spur zu kommen, sondern tritt auch eine Reise in die
Grenzregionen von Vernunft und Irrationalität an, die keineswegs immer so
klar voneinander zu trennen sind - Matto, der Geist des Wahnsinns, regiert
überall und spinnt seine silbernen und auch bunten Fäden. Aber es ist nicht
nur Matto, der offenbar in einer kleinen Mansarde auf dem Dachboden haust,
der den Patienten und Patientinnen Angst einflösst, sondern auch Nyx, die
griechische Göttin der Nacht und der Finsternis. Im Gegensatz
zum Roman von Friedrich Glauser, der die Handlung in den Zwanziger Jahren des
20. Jahrhunderts angesiedelt hat, spielt das Theaterstück in der Gegenwart.
Autor Martin Willi hat die Handlung des Romans (erschienen 1936 im Limmat
Verlag, Zürich) in weiten Teilen originalgetreu übernommen, einige Personen
jedoch weggelassen, andere hingegen sind dazu gekommen. |
|
Bühnenbild: Das
Bühnenbild soll jeweils so einfach wie möglich dargestellt werden, damit ein
schneller Umbau gewährleistet ist, der Regie und deren Fantasie sind dabei
keine Grenzen gesetzt. Die
Handlung spielt im Büro von Dr. Laduner, im Aufenthaltsraum, im
Heizungskeller, im Park der Klinik und im Schlafzimmer von Jakob Studer. |
|
Art des Stücks: Komödie in zwei Akten (Spieldauer rund 120
Minuten) |
|
Autor: John Chapman und Michael Pertwee, Dialektfassung
von Peter Sporrädli, Neubearbeitung: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 Die vorliegende Bearbeitung ist nicht im Verlag
erhältlich. |
|
Personen: 2 Herren / 5 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, Neubearbeitung im Jahre 2004. Das Stück spielt innerhalb von wenigen Stunden
an einem Sommertag. |
|
Ort der Handlung: Kombiniertes Wohnzimmer und Büro von Manfred
Fischer in einer mittelgrossen Schweizer Stadt. |
|
Inhaltsangabe: Manfred Fischer hat Geburtstag, doch dies ist
kein Grund zur Freude. Sein Geschäft mit russischen Autos läuft schlecht.
Seine Frau will ihn verlassen, und seiner Geliebten hat er soeben den
Laufpass gegeben. In dieser Stimmung erreicht ihn ein Brief der SIS, der
Swiss-Industry-Security. Er soll einen Überläufer, Codename
"Erlkönig", empfangen und ihn mitsamt seiner strenggeheimen Dokumente
einem Leiter der SIS übergeben. Zwecks Geheimhaltung habe die Wohnung leer zu
sein. Hier jedoch beginnen für unseren "Meister-Spion" die
Schwierigkeiten. Das Flugzeug seiner Frau kann nicht starten, seine Geliebte
will sich nicht abschieben lassen und ein knapp bekleidetes
Geburtstagsgeschenk möchte ihm vorsingen. So ist es nicht verwunderlich, dass
der Mann der SIS an der Art und Weise wie Manfred seine Anweisungen befolgt,
keine Freude hat. |
|
Bühnenbild: Auf der linken Seite steht ein Bürotisch mit Stuhl,
Telefon und Gegensprechanlage. Dahinter ist eine Türe, dort geht es in das
Schlafzimmer und das Bad, sowie in das Gästezimmer. Hinten links ist eine
Balkontüre, vom Balkon geht es auf die Dachterrasse. Rechts vorne befindet
sich der Eingang zur Wohnung. Auf der rechten Seite steht ein begehbarer
Schrank. An der hinteren Wand befindet sich eine
Bar, ein Garderobenständer und ein Sofa. Hinten rechts geht es in die Küche. Abseits der Bühne steht eine Gegensprechanlage,
die beleuchtet werden kann. Von dort meldet sich jeweils Kathrin. |
|
Art des Stücks: Komödie in zwei Akten (Spieldauer rund 110
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 824 42 34 |
|
Personen: 5 Herren / 7 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2003 Der erste Akt spielt an einem Montag, der zweite
Akt am Dienstag. |
|
Ort der Handlung: Rathausgasse einer Deutschschweizer Grossstadt. |
|
Inhaltsangabe: Das Rathauscafé in der Rathausgasse einer
Deutschschweizer Grossstadt ist Ort der turbulenten Handlung. Die Grossräte
tagen während einer Woche mit dem Ziel, ein neues Leitbild für den Kanton zu
entwerfen. Doch bereits am ersten Tag der Session kommt es im Rat zu
Auseinandersetzungen zwischen den Grossräten Kurt Jordi und Brigitte Larsen.
Es geht um einen Gesetzesentwurf von Nationalrat Dr. Hans von Grafenried.
Dessen Parteisekretär Peter Kesselring versucht ihn zu erreichen, doch
vergeblich, denn von Grafenried vergnügt sich lieber mit den „leichten“
Mädchen Maleika Call und Angela Me, als sich mit unnötigen politischen
Diskussionen herumzuschlagen. So kommt es, dass Kesselring den Nationalrat im
Rathauscafé aufspürt und ihn von Maleika und Angela wegholen will, um
Schlimmeres im Rathausgebäude zu verhindern. Zeuge davon werden die Wirtin
Christine Hürzeler, der Stammgast und Clochard Guschti Kliber und die
Kioskfrau Lisa Probst. Dieser Eklat ist aber erst der Beginn von noch viel
ereignisreicheren Taten. So stellt die Tochter der Wirtin, Vreneli
Hürzeler, ihren neuen russischen Freund Igor Popov vor. Dieser entpuppt sich
zunächst als Bauunternehmer, dann als Mafiaboss, und schliesslich als
russischer Zuhälter. Ein gefundenes Fressen für die Journalistin Sybilla von
Grafenried, die just in dem Moment in das Rathauscafé kommt, als Popov dem
Nationalrat von Grafenried, der natürlich Sybillas Vater ist, einen
mysteriösen Briefumschlag zusteckt. Schon steht im nächsten „Blick“:
„Korrupter Nationalrat nimmt Schwarzgeld von Drogendealer“. Der Auftakt zu
kaum noch endenden Verwirrungen und Irrungen... |
|
Bühnenbild: Auf der linken Seite befindet sich das
Gartenrestaurant des Rathauscafé mit etwa drei Tischen und Stühlen sowie
Buffet. Auf der rechten Seite steht ein kleiner Kiosk. An der hinteren
Bühnenseite steht, eventuell nur angedeutet, ein Haus mit roter Lampe am
Fenster. |
|
Art des Stücks: Ein Volksstück in zwei Akten (Spieldauer rund 55
Minuten) |
|
Autor: Martin Willi - nach den Kinderbüchern
„Schellen-Ursli“ und „Flurina“ |
|
Aufführungsrechte: Orell Füssli Verlag, Zürich - 044 466 77 11 |
|
Personen: 2 Herren / 6 Damen / 18 Kinder |
|
Zeit: Gegenwart, zur Zeit des Chalandamarz (1. März), das
Theaterstück wurde verfasst im Jahre 2003. |
|
Ort der Handlung: Ein kleines idyllisches Dorf im Engadin. |
|
Inhaltsangabe: Ursli lebt mit seinen Eltern und seiner älteren
Schwester Flurina in einem kleinen idyllischen Dorf im Engadin. Jedes Jahr am
1. März wird hier nach einer alten Tradition das Chalandamarz gefeiert, um
die bösen Geister des Winters und den Schnee zu vertreiben. Schon seit vielen Jahren ist es der Brauch, dass
alle Knaben die keine eigene Glocke haben, am Vortag des Chalandamarz bei Gian
Camenisch die Glocken für den Umzug abholen. Die grössten und stärksten
Knaben erhalten die grössten Glocken, so will es die Tradition. Und am Morgen
des 1. März ziehen alle Knaben in blauen Hemden durch die Strassen und Gassen
des Dorfes um den Winter zu vertreiben, aber auch um von den Bewohnern und
Touristen Süssigkeiten, Geldstücke und Spielsachen zu sammeln. Dieses Jahr will Ursli unbedingt an der Spitze
des Umzuges sein. Deshalb will er als erster die Glocke bei Onkel Gian
abholen, was ihm aber die anderen Dorfknaben vereiteln wollen und es auch
tun. Ursli bekommt nur noch eine kleine Schelle und die Dorfknaben hänseln
ihn mit „Schellen-Ursli“. So kann er nicht an den Umzug gehen. Plötzlich
kommt ihm die grosse Kuhglocke auf dem Maiensäss in den Sinn. Zusammen mit
Flurina und seiner Cousine Andrea macht er sich durch den Schnee hinauf ins
tief verschneite Maiensäss. Ob es ihm gelingen wird rechtzeitig mit der
Glocke am Umzug zu sein? Das Theaterstück nach dem Kinderbuch von Selina
Chönz und Alois Carigiet ist für Kinder und Erwachsene gleichermassen als
Zuschauer geeignet und entführt das Publikum in eine faszinierende und immer
wieder spannende Geschichte. |
|
Bühnenbild: Schulzimmer 1/1, 1/8, 2/6 Am Dorfbrunnen 1/2, 1/4, 2/2, 2/3, 2/4, 2/7 Sitzplatz hinter Urslis Haus 1/3, 1/6, 2/1, 2/5 Vor dem Haus von Onkel Gian 1/5 Vor und im Maiensäss 1/7 1/1 bedeutet 1. Akt, 1. Szene usw. Von Vorteil ist es, wenn die einzelnen
Bühnenbilder so einfach wie möglich dargestellt werden, um einen schnellen Umbau
zu ermöglichen. |
|
Art des Stücks: Eine tierisch-menschliche Satire in zwei Akten
(Spieldauer rund 140 Minuten) |
|
Autor: Ephraim Kishon, Mundartfassung Theatergruppe Richterswil,
Neubearbeitung Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Teaterverlag Elgg, Belp - 031 819 42 09 Die vorliegende Bearbeitung ist nicht im Verlag
erhältlich. |
|
Personen: 5 Herren / 7 Damen |
|
Zeit: Heute, Gestern und in alle Ewigkeiten... Das Stück wurde von Ephraim Kishon 1956
verfasst, die Neubearbeitung erfolgte 2006. |
|
Ort der Handlung: Wohnloch der Familie Käsehoch, mit Ausnahme der
letzten vier Szenen im ersten Akt, die in einer Mausefalle spielen. |
|
Inhaltsangabe: Ephraim Kishon hat in diesem Stück sein
zwiespältiges Verhältnis zu den arabischen Juden verarbeitet. Diese
Problematik wird in Form einer Fabel mit weissen und grauen Mäusen behandelt.
Im Haus des Menschen leben zwei Mäusevölker, die grauen Feldmäuse, Familie
Springinsfeld, und die weissen ehedem zahmen Mäuse, Familie Käsehoch.
Natürlich hat der weisse Mäusevater Kasimir Käsehoch nichts gegen die
"Grauen" vom Parterre, sie sind ja fast so wie er, aber eben nur
fast. Insgeheim verachten die weissen Mäuse die grauen Feldmäuse, die in dem
unteren Stockwerk (=unterer Lebensstandart) leben. Die Vorurteile, die die
weissen Mäuse haben, würden sie aber nie offen aussprechen, vielmehr äussern
sie sich durch eine gewisse Überheblichkeit. Deshalb gerät auch die ganze
Familie in arge Bestürzung, als die Tochter Knusperzahn, genannt Knuspi,
ihrer Familie einen "Grauen" als ihren Liebsten vorstellen will.
Der charmante Outsider, der auch noch Schneeweiss heisst, haut mächtig auf
den Putz um bei den Käsehochs Eindruck zu machen, jedoch kaschiert er damit
nur sein mangelndes Selbstbewusstsein. Aber eigentlich kämpfen Weisse und Graue mit
denselben Problemen: dem Hunger und der Katze. Letztere, auch Satan genannt,
macht beiden Familien das Leben buchstäblich zur Hölle. Ihr gigantisches Brüllen
versetzt alle Mäuse regelmässig in Angst und Schrecken und so müssen sich
Weisse und Graue letztendlich miteinander arrangieren. Weisse und Graue
teilen aber nicht nur die selben Probleme. Ihr
Glaube ist zwar recht unterschiedlich in der Ausübung, letztlich sind aber
die Inhalte ihrer Religion sehr ähnlich. Beide glauben an den gleichen Gott,
an den Menschen, der ihnen in seiner unsagbaren Güte den täglichen Käse gibt.
Eine witzig-tiefgründige Satire um Macht, Überleben,
Rangordnung und dem stets latent vorhandenen Rassismus. Das Stück beinhaltet
tiefgründigen Humor, subtil gezeichnete Charaktere und witzige Dialoge. Ein
Stück, das auch fünfzig Jahre nach seinem Verfassen aktueller ist denn je. |
|
Bühnenbild: Wohnloch der Mäuse: Treppenhaus, an der unteren
Ecke einer Stufe befindet sich eine Öffnung. Sie führt in das Loch der
Familie Käsehoch. Der Haupteingang vom Loch in das Treppenhaus ist dem
Publikum zugekehrt. Das Innere des Loches ist bescheiden eingerichtet und
betont die Armut seiner Bewohner. Es befinden sich darin: Tisch, Stühle,
Tablett, Becher und ein Gummiball. Die so genannten Gegenstände haben nur
annähernd die Gestalt, die ihnen der Mensch gegeben hat, in Wirklichkeit sind
sie der Eigenart der Mäuse angepasst, Mausefalle: Die Mausefalle hat die Form einer
Halbkugel und steht vor einer gewaltig hohen Tür. Darüber hängt eine
"Sonne", deren Licht in seiner ganzen Stärke auf die Mausefalle
fällt. In der Mausefalle hängt ein Riesenstück Käse. |
|
Art des Stücks: Ein heiteres Theaterstück in zwei Akten
(Spieldauer rund 70 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi, frei nach dem Roman "Das
doppelte Lottchen" von Erich Kästner |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 1 Herr / 3 Damen / 12 Kinder |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2005, es ist
Sommer. |
|
Ort der Handlung: Wohnzimmer in Basel und Zürich, Ferienlager in
Hasliberg, Stadtpark in Schaffhausen. |
|
Inhaltsangabe: Luisa lebt in Basel bei ihrem Vater, Lotti bei
ihrer Mutter in Zürich. Sie sind Schwestern, sogar Zwillinge, doch davon
wissen sie nichts. Denn ihre Eltern haben sich getrennt als die Kinder noch
ganz klein waren. Um unnötigen Komplikationen aus dem Weg zu gehen, haben sie
vereinbart, dass ein Mädchen beim Vater und eines bei der Mutter aufwächst. Zehn Jahre leben Luisa und Lotti zufrieden und
wissen nichts von ihrem heimlichen Glück. Doch dieser Sommer wird mit
turbulenten Ereignissen das bisher wohl behütete Geheimnis lüften. Luisa und
Lotti verbringen vier Wochen in einem Ferienlager in Hasliberg. Nichts
voneinander ahnend treffen sie sich dort und zunächst entsteht eine richtige
Feindschaft zwischen den Mädchen. Erst im Laufe des Lagers kommen sie sich
näher und finden heraus, dass sie Zwillinge sind. Das Ende des Lagers kommt immer näher und damit
auch der schmerzliche Abschied. Da hat Luisa eine blendende Idee: Lotti und
sie tauschen die Plätze! Lotti geht nach den Ferien als Luisa nach Basel, und
Luisa reist als Lotti nach Zürich. Nun beginnen sich die Vorkommnisse zu
überstürzen, denn Tom Brechbühl, der Vater der Mädchen, will wieder heiraten.
Und dies ausgerechnet so eine junge aufgetakelte Frau, die vor allem eines
will, das Geld des Schriftstellers Brechbühl. Werden die Eltern den Tausch der Kinder
erfahren? Können die Zwillinge die Heirat ihres Vaters verhindern? Gelingt es
den Mädchen, die Familie wieder zu vereinen? Der Kinderbuch-Klassiker "Das doppelte
Lottchen" von Erich Kästner liegt hier in einer dramaturgischen
Neufassung vor, die beste Unterhaltung verspricht. |
|
Bühnenbild: Um einen möglichst schnellen Umbau zu
ermöglichen sollten nur die notwendigsten Requisiten und Möbel vorhanden
sein. Wohnzimmer Basel: Bild 1, 10 - Schreibtisch mit
Stuhl, Landschaftsbild an Wand Wohnzimmer Zürich: Bild 2, 9, 13 - runder Tisch,
zwei Stühle, modernes Bild an Wand Waldlichtung: Bild 3, 5, 7 - angedeutete Bäume
und Sträucher, Bänke etc. Essraum: Bild 4 - grosser Tisch mit Bänken Schlafzimmer: Bild 6, 8 - Bett, Tisch, zwei
Stühle Kinderzimmer: Bild 11 - zwei Hocker, evtl.
Zwischenwand Stadtpark Bild 12 - einige Bänke, Tische und
zwei Stühle, Strauch |
|
Art des Stücks: Ein Kriminalstück in zwei Akten (Spieldauer rund
120 Minuten) |
|
Autor: Leslie Sands, deutsche Übersetzung Ursula Lyn,
schweizerdeutsche Bearbeitung Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Deutscher Theaterverlag GmbH, Grabengasse 5,
D-69469 Weinheim Die schweizerdeutsche Bearbeitung ist nicht im
Verlag erhältlich. |
|
Personen: 3 Herren / 4 Damen |
|
Zeit: Zeitlos, die Uraufführung des Originals erfolgte
1959, die Schweizerdeutsche Bearbeitung wurde 2009 verfasst. Es ist Spätsommer/Frühherbst. Erster Akt: Freitagabend, sowie der darauf
folgende Donnerstag. Zweiter
Akt: Donnerstagmittag eine Woche später, sowie der Morgen danach. |
|
Ort der Handlung: Ein ehemaliges Zollhaus in Kingsmead, Essex,
England. |
|
Inhaltsangabe: Der
Schriftsteller Howard Holt hat sich sein Leben sehr komfortabel eingerichtet.
Seine Frau Olivia verlegt in London seine Bücher, während er selbst in seiner
Dichterklause auf dem Land seine Geliebte empfängt. Julie Turner, die
Geliebte, hat auch empfangen, ein Kind nämlich, und das passt Howard nun gar
nicht in den Kram. Sein so argloses Leben scheint in Gefahr zu kommen. Aber
was so ein rechter Glückspilz ist, dem spielt das Leben die Bälle zu.
Quietschende Bremsen in der Nacht, ein dumpfer Aufprall, eine Strassenlaterne
- daraus vermag doch die Fantasie eines Schriftstellers etwas zu machen. Der
Autounfall, bei dem Julie von Olivia überfahren wird, löst eine
Kettenreaktion aus. Und starke kriminelle Energien. Howard lässt, von Olivia
ungesehen, die Leiche verschwinden. Er zwingt seine Frau zum Schweigen, mit
dem Hinweis, niemand würde ihr glauben, dass es ein Unfall war, sondern Mord
aus Eifersucht. Der
schlaue Inspektor William Davies wittert jedoch die Wahrheit. Er stellt sich
ein bisschen dumm und vergesslich an, was er aber in Wirklichkeit gar nicht
ist. Ob er am Ende den Sumpf aus Lügen, Erpressung, Vertuschungen und
Falschaussagen aufdecken kann? Vielleicht wissen ja
die neugierige Nachbarin Abigail Cunningham, der Garagenbesitzer Jack Purdie
oder die Hausangestellte Stella Dearing mehr als sie zugeben. Am Ende ist
keiner mehr derjenige, der er am Anfang war. Falls er denn überlebt hat… |
|
Bühnenbild: Eleganter
und modern eingerichteter Salon. Rechts
Eingang mittels Türe, ebenfalls rechts Abgang in Schlafzimmer, links Abgang
in die Küche. Nach vorne ein Fenster auf die Strasse. Notwendiges
Mobiliar: kleines Sofa, Tisch mit zwei Stühlen, Kommode mit Bar. Einige
Bilder, hinter einem davon verbirgt sich ein Safe. |
|
Art des Stücks: Ein Kriminalstück in zwei Akten (Spieldauer rund
115 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 6 Herren / 9 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2006, es ist
Sommer. Die Handlung geschieht innerhalb von zwei Tagen. |
|
Ort der Handlung: Das Kreuzfahrtschiff "Seerose" auf dem
Rhein. |
|
Inhaltsangabe: Das Kreuzfahrtschiff "Seerose" ist Ort
dieser spannenden und unterhaltsamen Geschichte. In Basel erwartet Kapitän
Hans-Joachim Kolpen eine überaus illustre Gästeschar zur viertägigen
Kreuzfahrt nach Düsseldorf mit Zwischenhalt in Strassburg, Speyer, Mannheim,
Königswinter und Köln. Eine Routinefahrt, doch schon kurz nach Abfahrt wird
der Schiffscrew klar, dass diese Reise ganz anders sein wird als alle
bisherigen. Dies auch bedingt durch die eigenartige Zusammensetzung der
Reisenden. Bereits vor dem ersten geplanten Halt in
Strassburg kommt es zu einem Zwischenfall. Während der Willkommensrede des
Kapitäns bricht die Touristin Klara Thomas zusammen. Ein Schwächeanfall?
Nein, Mord, und in ihrer Hand hält sie ein Stück Papier mit den Worten
"Sterben Sie wohl, meine Liebe". Angst und Schrecken breitet sich
aus, wer ist der Mörder oder die Mörderin? Wird es noch weitere Tote geben?
Kurz darauf diagnostiziert Schiffsarzt Dr. Günther Bircher bei Jessica
Nydegger einen Virus, der offenbar sehr ansteckend ist. Über das Schiff
"Seerose" wird die Quarantäne verhängt. Doch dies ist erst die
Spitze des Eisberges. Während der Nacht werden alle Telefone der Reisenden
gestohlen, auch die Funkverbindung des Schiffes wird durch eine Störung
unterbrochen. Jeder verdächtigt jeden, keiner kann sich sicher
sein, wer ist das nächste Opfer... |
|
Bühnenbild: Der Salon des Schiffes "Seerose".
Links eine Bartheke, rechts eine kleine Sitzgruppe. Hinten an der Wand ein
Regal mit Büchern, Zeitschriften etc. Auf- und Abgänge: Von vorne durch das Publikum
ins Schiffsinnere, von dort wieder hinaus ans Oberdeck. Nach hinten links in
Diensträume wie Büro des Kapitäns etc., nach hinten rechts in die Kabinen der
Reisenden. |
|
Art des Stücks: Ein Volksstück in fünf Akten (Spieldauer rund
105 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi (Dieses Stück ist die
schriftdeutsche Fassung des Originals „Am stille Wasser“) |
|
Aufführungsrechte: Plausus Theaterverlag, Kasernenstrasse 56,
D-53111 Bonn |
|
Personen: 5 Herren / 5 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2003. |
|
Ort der Handlung: Auf dem Bollhof |
|
Inhaltsangabe: Der Bollhof liegt idyllisch gelegen auf rund
1000 Metern über Meer, irgendwo in den Bergen Deutschlands. Durch das Land
des Bollhofs fliesst der Fluss Lauen friedlich ins Tal. Hier lebt der Bauer
Toni Affolter mit seiner Frau Barbara und seiner Tochter Rosi. Auch ein
Knecht lebt und arbeitet auf dem Bollhof, obwohl es sich die Affolters
eigentlich gar nicht leisten könnten. Aber Knecht Alfred Schütz diente schon
Tonis Vater und gehört zum Bollhof wie der Fluss Lauen. In der ganzen Region
nennt man den Bollhof auch "Hof am stillen Wasser", weil der Lauen
so still am Hof vorbeifliesst. Still und friedlich lebt es sich auf dem Bollhof,
bis zu dem Tag als diese Geschichte beginnt... Eines Morgens machen Frau Bürgermeister Ruth
Kopp und Dr. Hans von Lippenhold, Ingenieur der Wasserwerke, der Familie
Affolter ihre Aufwartung. Die Gemeinde und die Wasserwerke planen einen
Stausee und dies ausgerechnet auf dem besten Grund und Boden von Toni
Affolter. Dagegen wehren sich die Affolters, obwohl Tochter Rosi der Idee gar
nicht so abgeneigt wäre. Könnte sie sich doch mit dem Geld für den Stausee
endlich einmal hübsche Kleider und Schmuck kaufen. Denn Rosi hat ein Problem,
sie liebt Robert Meienberger, Sohn des Tobias, Grossbauer auf dem Hornhof.
Diesem gefällt es gar nicht, dass sich sein Sohn mit so einer billigen
Bauerntochter abgibt. Die Affolters sind ihm sowieso schon lange ein Dorn im Auge.
Schon seit Jahren stehen sich Affolters und Meienbergers feindselig
gegenüber. Warum dies so ist, scheint keiner genau zu wissen. Auf alle Fälle
unternimmt Tobias Meienberger alles um das Stausee-Vorhaben zu unterstützen. Die Geschichte spitzt sich zu, doch Klothilde,
eine geheimnisvolle Frau, die weiter oben in den Bergen wohnt, stellt sich
auf die Seite der Affolters. Was wiederum Tobias Meienberger gar nicht
behagt, besonders da sich seine Tochter Anita so gut mit Klothilde versteht. Ob der Stausee realisiert wird? Hat die Liebe
von Rosi und Robert eine Zukunft? Wer ist die geheimnisvolle Klothilde und
warum hat Meienberger so Angst vor ihr? Was weiss der Knecht Alfred über die
Frau Bürgermeister, was sie verheimlichen will? Fragen über Fragen... Das Theater
"Stilles Wasser" wird bis zum überraschenden Ende keine
unbeantwortet lassen. |
|
Bühnenbild: 1./2. Akt: Wohnzimmer auf dem Bollhof. Drei
Türen - eine nach links in die Schlafzimmer, eine nach rechts in die Küche
und eine nach hinten als Ein- und Ausgang. Fenster nach hinten mit Sicht in
die Berge. Tisch mit vier Stühlen muss vorhanden sein. 3.-5. Akt: Platz vor dem Bollhof. Links das
Wohnhaus, rechts der Stall. Beide Gebäude müssen zugänglich sein. Hinten die
Berge, auf dem Hofplatz befindet sich ein Brunnen,
sowie eine Bank mit einem Tisch. Abgang hinten links in die Berge, hinten
rechts ins Dorf. Einrichtung nach Gutdünken der Regie. |
|
Art des Stücks: Ein Theaterschauspiel in zwei Akten (Spieldauer
rund 80 Minuten) |
|
Autor: Martin Willi, frei nach dem gleichnamigen Roman
von James Krüss |
|
Aufführungsrechte: Theaterverlag Marabu, Zürich - 044 382 24 27 |
|
Personen: 2 Herren / 3 Damen / 4 Knaben / 6 Mädchen |
|
Zeit: Gegenwart, verfasst im Jahre 2009. Die Handlung
spielt innerhalb von wenigen Wochen im Sommer. |
|
Ort der Handlung: Timms Zuhause in Basel, ein kleiner Ort in den
Bergen, ein Büro in Berlin, die Insel Aravanadi. |
|
Inhaltsangabe: Timm
hat eine auffällige Art zu lachen, alle Herzen schmelzen buchstäblich. Das
fällt auch Baron Lefuet (liest man den Namen von hinten, würde von Anfang an
klar, mit wem man es zu tun hat) auf, und er setzt mit boshafter List seine
Absicht in die Tat um, Timm sein Lachen abzukaufen. Für das Versprechen, in
Zukunft jede Wette zu gewinnen, geht dieser auf den Handel ein. Tatsächlich
bleibt Timm in den unmöglichsten Situationen Wettsieger. Zunächst gefällt ihm
dies, doch schon sehr bald wird ihm bewusst, was für ein kostbares Gut er
weggegeben hat. Von nun an drehen sich seine Gedanken nur noch um die Frage,
wie er sein Lachen zurückgewinnen könnte. Er findet zwar geheimnisvolle
Freunde, die ahnen oder sogar erkennen, was Timm passiert ist und ihm zu
helfen versprechen. Aber der Baron ist so mächtig, vor allem auch
allgegenwärtig, dass alle Versuche schon im Ansatz scheitern. Natürlich
findet die Geschichte schliesslich ihr Happyend, auch wenn Timm am Ende
mittellos wie zu Beginn dasteht, dafür wieder mit seinem alle Barrieren
überwindenden Lachen. |
|
Bühnenbild: Timms
Zuhause in Basel: ein Garten mit Stühlen und Tisch. / Ein kleiner Ort in den
Bergen: Hütte mit Bank. / Ein Büro in Berlin: Schreibtisch mit Stuhl. / Die
Insel Aravanadi: Felsen, Gestrüpp. Während
allen Szenen steht rechts neben der Bühne ein kleines Podest, auf dem sich
das Büro des Barons befindet, somit ist der Baron allgegenwärtig. |
|
Art des Stücks: Tragikomödie in zwei Akten (Spieldauer rund 110
Minuten) |
|
Autor: Eric Schneider, deutsche Übersetzung Ernst A.
Klusen, schweizerdeutsche Bearbeitung Martin Willi |
|
Aufführungsrechte: Breuninger Verlag, Aarau - 062 871 06 05 |
|
Personen: 4 Damen |
|
Zeit: Gegenwart, bearbeitet im Jahre 2005, es ist
Sommer. |